Buntes Programm

"Tag der Affen" im Wingster Zoo: Gibbon im Mittelpunkt

29.08.2019

WINGST. Am kommenden Sonntag, 1. September, dreht sich im Zoo in der Wingst fast alles um die nächsten Verwandten des Menschen. Der Zoo und der Förderverein Zoo in der Wingst richten während der normalen Öffnungszeiten den "Tag der Affen" aus.

Im Mittelpunkt steht dabei das "Zootier des Jahres 2019", der Gibbon. Gibbons werden auch Kleine Menschenaffen genannt, weil sie nach den bekannteren Großen Menschenaffen (Schimpanse, Bonobo, Gorilla und Orang-Utan) die nächsten Verwandten des Menschen sind.

Einer der ältesten Gibbons

Alle Gibbons leben in südostasiatischen Wäldern und sind besonders vom Aussterben bedroht. Im Zoo in der Wingst lebt ein Pärchen Weißhandgibbons. Der 32-jährige Pucky lebt bereits seit 1996 im Zoo und ist vielen Besuchern bekannt und ans Herz gewachsen. Seine jetzige Partnerin Hexe kam erst im Juni 2017 in die Wingst. Sie ist immer noch ein richtiger Wildfang - dabei ist sie mit ungefähr 48 Jahren einer der ältesten lebenden Gibbons weltweit.

Nur selten Bananen

Der Biologe Andreas Lingnau stellt verschiedene Exponate wie Schädel, Knochen und Felle von Affen vor und scheut auch Vergleiche zum Menschen nicht. Die Tierpfleger präsentieren verschiedene Futterrationen für die zehn im Zoo lebenden Arten. Es wird einige Überraschungen für die Besucher geben, denn sie erfahren, wie ausgewogen und gesund die Affen ernährt werden. Entgegen der weitverbreiteten Meinung gibt es für die Primaten nur eher selten und in Maßen Bananen, denn sie machen zu dick.

Affen-Rallye

Die jungen Besucher können ihr Wissen in einer Affen-Rallye testen oder sich neues Wissen erarbeiten. Der Förderverein unterstützt den Zoo durch ehrenamtliche Tatkraft und auch finanziell. Er wird seine Arbeit sowie das nächste geplante Projekt vorstellen - ein großzügiges, begehbares Gehege für Halbaffen aus Madagaskar, die sogenannten Lemuren.

Zehn Affenarten

Zehn Affenarten sind im Zoo in der Wingst zu Hause. Da wäre beispielsweise der in Südamerika beheimatete Gehaubte Kapuzineraffe sowie die Brazzameerkatze aus Zentralafrika. Der Hulman oder Hanuman kommt in Indien vor. Der Rotgesichtsmakak stammt aus Japan. Zu den Halbaffen zählen die Katta, eine Lemurenart aus Madagaskar. Der Rotbauchtamarin stammt aus Südamerika. Die Schopfmangabe vertritt im Zoo in der Wingst das zentrale Afrika. Der Springtamarin ist wiederum in Südamerika beheimatet. Gute alte Bekannte im Zoo sind die Weißbüscheläffchen, die gleichfalls aus Südamerika stammen. Durch ihr Äußeres fallen die Weißhandgibbons aus Südostasien besonders auf.

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