Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Bülkau im Kreis Cuxhaven haben sich am Sonntag vier Personen verletzt, zwei davon waren in ihrem Wagen eingeklemmt und mussten befreit werden. Foto: Jürgen Lange
Bülkau

Vier Verletzte bei Unfall im Kreis Cuxhaven: Feuerwehr muss eingeklemmte Personen befreien

21.12.2020

KREIS CUXHAVEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Bülkau am frühen Sonntagabend haben sich vier Personen verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. 

Ein 83 Jahre alter Mann aus Wingst war am Sonntag gegen 17.30 Uhr mit seiner Ehefrau aus Osterbruch kommend auf der L 144 in Richtung Cadenberge unterwegs. An der Kreuzung in Sprenge wollte er die L 144 überqueren und übersah dabei einen Toyota Corolla, dessen 20-jähriger Fahrer aus Geversdorf mit seiner Beifahrerin in Richtung Kehdingbruch unterwegs war. 

Zwei Personen im Auto eingeklemmt

Als der 83-jährige Opel-Fahrer in die Kreuzung einfuhr, kollidierten beide Autos. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Opel um die eigene Achse und landete im Seitengraben, wo er rückwärts gegen einen Baum prallte. Die beiden Insassen wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Auch der Toyota drehte sich einmal um die eigene Achse und kam am Fahrbahnrand zum Stehen. 

Großeinsatz nach Unfall im Kreis Cuxhaven

Die Polizei Hemmoor sowie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bülkau, Ihlienworth, Cadenberge und Gemeindebrandmeister Tim Fritsche eilten daraufhin zum Einsatzort. Außerdem wurden vier DRK Rettungswagen aus Hemmoor, Cadenberge und Otterndorf sowie zwei Notärzte aus Hemmoor und Otterndorf alarmiert. 

Alle Fahrzeuginsassen verletzt

Mit schwerem Gerät befreiten die Feuerwehrleute die beiden Insassen des Opels aus ihrem Fahrzeug. Der Fahrer des Opels und seine Beifahrerin erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser in Bremerhaven und Stade gebracht. Die Insassen des Toyotas zogen sich ebenfalls Verletzungen zu und wurden in Krankenhäuser in Otterndorf und Cuxhaven gebracht. 

Kreuzungsbereich zwei Stunden lang gesperrt

Die Feuerwehren sperrten die Unfallstelle ab und sammelten Trümmerteile zusammen. Nach zwei Stunden konnte die Kreuzung wieder freigegeben werden und die 90 Einsatzkräfte wieder einrücken. Es entstand ein geschätzter Schaden in Höher von 35.000 Euro. (jl)

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