Auf dem Frachter "Yeoman Bank" gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Foto: Harkin/Wikimedia
Havariekommando

Vor Cuxhaven: Verdacht auf Covid-Infektion auf Frachtschiff

von Redaktion | 16.12.2020

CUXHAVEN. Nachdem ein Seemann am Mittwoch mit dem Verdacht auf eine Covid-Infektion an Bord eines Frachters in der Nordsee verstorben ist, könnten weitere Besatzungsmitglieder erkrankt sein.

Am Mittwochmorgen gegen 3 Uhr wurde das Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel darüber informiert, dass 30 Seemeilen (etwa 56 Kilometer) westlich von Helgoland auf dem 205 Meter langen, unter liberianischer Flagge fahrenden Frachtschiff "Yeoman Bank" ein Seemann nach einem Reanimationsversuch verstorben ist. Durch den zwischenzeitlich eingeflogenen Notarzt wurde gegen 4 Uhr der Tod des Besatzungsmitgliedes bestätigt.

Alle aktuellen Infos rund um die Entwicklung und Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Region rund um Cuxhaven lesen Sie hier.

Corona-Verdacht auf Frachtschiff

Es besteht der Verdacht, dass der Verstorbene an Covid-19 erkrankt war. Die "Yeoman Bank war auf dem Weg nach Brunsbüttel. Das Schiff ankert zurzeit auf Außenelbe-Reede. In der Nacht zu Donnerstag soll es seine Reise nach Brunsbüttel fortsetzen. Dort sollen die Besatzungsmitglieder auf Covid-19 getestet werden. Das Havariekommando hat wegen des Verdachts einer Vielzahl von Erkrankten an Bord die Gesamteinsatzleitung übernommen.

CNV-Nachrichten-Newsletter

Hier können Sie sich für unseren CNV-Newsletter mit den aktuellen und wichtigsten Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven anmelden.

CNV News-Podcast - Hören statt lesen!


CNV Podcast "Auf Tauchgang"

Redaktion

Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
Tel.: 04721 585 360

redaktion@no-spamcuxonline.de

Lesen Sie auch...
Pella Sietas-Werft

Neues Baggerschiff mehr als zwei Jahre in Verzug

von Ulrich Rohde | 14.01.2021

KREIS CUXHAVEN. Für die Pella Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde könnte es derzeit besser laufen. Die krisengebeutelte Traditionswerft hatte zuletzt eine Ausschreibung der Reederei Hadag über den Bau von drei Fähren verloren. Zudem ist die Mündung des Elbnebenflusses Este derart verschlickt, dass nicht genügend Tiefgang zum Ausdocken von Schiffen in den Werft-Hafen vorhanden ist. Vor den Werfthallen wartet derzeit ein Saugbagger auf seine Fertigstellung, finanziert vom Bund. Von der Auftragsvergabe im Dezember 2016 bis heute sind mehr als vier Jahre vergangen.

Festmachen an der Elbmündung

Berühmte Schiffe bald auf der Elbe: Hurtigruten nehmen Kurs auf Cuxhaven

von Maren Reese-Winne | 08.01.2021

CUXHAVEN. Die Schiffe der berühmten Hurtigruten werden am liebsten vor den spektakulärsten Ecken der norwegischen Küste - bis hoch zum Nordkap - abgelichtet.

Havarien in der jüngsten Zeit

In der Nordsee: Nabu fordert Konsequenzen aus "MSC Zoe"-Unglück

von Ulrich Rohde | 08.01.2021

KREIS CUXHAVEN. Der NABU fordert Konsequenzen aus den Havarien der jüngsten Zeit, bei denen auf Ozeanriesen Container über Bord gegangen sind.

"Greenferry 1"

Zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel im Einsatz: Elbefähre bald startklar

von Thomas Sassen | 07.01.2021

CUXHAVEN. Die Arbeiten an der "Greenferry 1" von der norwegischen Werft sind weitgehend abgeschlossen. Schon bald ist die Fähre, die zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven pendeln soll, startklar.