Erst im August wurde eine mehr als einhundert Jahre alte Seemine angespült und vom Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt. Foto: Peters
Umwelt

Vorstoß zur Beseitigung von Munition in Nord- und Ostsee

07.11.2019

KIEL/CUXHAVEN. Die Umweltministerkonferenz, vom 13. November bis 15. November, in Hamburg wird sich mit den Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee des Zweiten Weltkriegs befassen.

Etwa 1,6 Millionen Tonnen Munition befänden sich allein in deutschen Meeresgebieten. Diese sollten in den nächsten Jahrzehnten geborgen werden, sagte Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan-Philipp Albrecht (Grüne) am Donnerstag in Kiel. Der Staat habe das Problem 50 Jahre negiert. Inzwischen zeigen Studien, dass Muscheln und Fische durch die Giftstoffe der Munitionen belastet seien. Auch vor der Küste Cuxhavens gibt es Minenfunde. Erst im August wurde eine mehr als einhundert Jahre alte Seemine angespült und vom Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt.

Die Küstenländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wollen mit einem gemeinsamen Antrag auf der Umweltministerkonferenz eine Handlungsstrategie initiieren, damit Bund, Länder und die EU das lange vernachlässigte Problem anpacken. Dabei geht es zunächst um neue wissenschaftliche Studien. (dpa/lia)

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