Das 2016 eröffnete Kinderhospizhaus in Cuxhaven. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtung betreuen Familien mit schwerstkranken Kindern aus dem Elbe-Weser-Raum. Foto: Archiv
"Finanzunterlagen verschwunden"

Weitere schwere Vorwürfe gegen das Cuxhavener Kinderhospiz

20.09.2019

CUXHAVEN. Nach Angaben eines Kassenprüfers des Kinderhospizvereins Cuxhaven-Bremerhaven sollen wichtige Unterlagen zur Finanzsituation des Vereins und zu Geldausgaben verschwunden sein.

Das berichtete der Kassenprüfer auf dem Treffen einer Mitglieder-Initiative des Kinderhospiz-Vereins am Mittwochabend. Er wisse nicht, wo die Unterlagen verblieben seien. Er selbst habe im Kinderhospiz-Haus am Dienstag ein Hausverbot erhalten, obwohl er als Kassenprüfer gewählt worden sei, erklärte der Mann den rund 30 Anwesenden. Ziel der Mitglieder-Initiative ist es, die beiden führenden Köpfe der Kinderhospiz-Einrichtung, den Vorstandsvorsitzenden Frank R. sowie den hauptamtlichen Koordinator Andreas S., zu stürzen. Gegen beide läuft ein Strafverfahren.

Neuer Vorstand soll eingesetzt werden

Wie aus Kreisen der Mitglieder-Initiative zu hören war, sollen jetzt alle Vereinsmitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung eingeladen werden, auf der es darum gehen soll, in einem ersten Schritt Frank R. abzuberufen und einen neuen Vorstand einzusetzen.

Keine Stellungnahme

Frank R. und Andreas S. verweigern seit mehreren Monaten Stellungnahmen gegenüber unserem Medienhaus. Zuvor hatten sie alle Vorwürfe bestritten.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Print- sowie Onlineausgabe der Cuxhavener Nachrichten am heutigen Freitag, 20. September.

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