Wenn sich übergroße Besorgnis potenziert

16.11.2017

Zum Artikel "Rettungsaktion" bedeutete sein Ende. Ein Kommentar von Maren Reese-Winne.

So praktisch das Instrument Facebook auch sein mag, um schnell viele Menschen zu erreichen – genau darin liegt auch sein Risiko. Zunächst mal ist es ja nur verblüffend, wie sich manche Mitmenschen über den reinen Informationswert hinaus in Emotionsbekundungen übertreffen. Da wird bedauert, geweint und geherzt, was das Zeug hält. Schwierig wird es nur, wenn die Spekulationen, Vorverurteilungen und unterschwellig auch die Manipulationen beginnen. Kein Tierfreund wird es wohl der Familie gegönnt haben, dass ihre – der Art entsprechend – freilaufende Katze vor der Haustür weggefangen wird. Und wenn vorausgesetzt wird, dass sich jeder ein Facebook-Profil anlegt, um sich dort die Informationen, die ihn betreffen, herauszuholen, dann bin ich aber raus. Die Entscheidung, ob er sich an dem Big-Brother-Netzwerk beteiligen will, soll bitte jeder selber treffen dürfen.

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