Birgit Block , Vorsitzende vom Tierschutzverein Cuxhaven, und Kristina Schnäckel, Katzenhilfe-Vorsitzende, arbeiten gut zusammen und hoffen jetzt, einem"Vermehrer" von Rassekatzen auf die Spur zu kommen, um weiteres Tierleid zu verhindern. Auch diese junge und verschmuste Maine Coon kam völlig verwahrlost und krank ins Tierheim Cuxhaven, weil sie ausgesetzt wurde.Foto: Kramp
In der Innenstadt

Zahlreiche Rassekatzen in Cuxhaven ausgesetzt

von Wiebke Kramp | 05.11.2019

CUXHAVEN. Mitten in Cuxhaven spielt sich ein Tierdrama ab. 20 ausgesetzte junge Rassekatzen - 16 Maine Coon und vier Perser - haben sie bereits in diesem Jahr im Innenstadtbereich gefunden.

Der Zustand der jungen Tiere war immer jämmerlich. Alle waren unterernährt, ausgehungert und krank, ihr Fell total verfilzt. Birgit Block vom Tierschutzverein und Kristina Schnäckel von der Katzenhilfe haben sich die gemeinsame Mission gesetzt, dieses Elend zu stoppen.

Zwar scheu, aber handzahm seien die Katzen, das bedeute, sie seien an Menschen gewöhnt, erläutern die Fachfrauen. "20 Rassekatzen, die alle im Bereich Ritzebüttel auftauchen, das kann doch kein Zufall sein, das hat doch Methode ..." Für Birgit Block und Kristina Schnäckel liegt die Vermutung auf der Hand: Da will jemand Geld mit dem Verkauf von Rassekatzen machen, drückt sich aber vor der Verantwortung und den Tierarztkosten. "Und wenn der nächste Wurf ins Haus kommt, werden die anderen einfach rausgeschmissen und müssen sich allein durchschlagen." Irgendwo im Stadtteil Ritzebüttel müsse sich dieser "Vermehrer" befinden. Das Wort Züchter mag den Tierschützerinnen in diesem Zusammenhang nicht von der Zunge gehen. Viel zu viel Leid werde den Tieren zugefügt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Print- sowie Onlineausgabe der Cuxhavener Nachrichten am Dienstag, 5. November.

Wiebke Kramp

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

wkramp@no-spamcuxonline.de

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