
"Amazonenspringen": Heartbreaker springt zum Sieg auf dem Dobrock
15 Starterinnen gingen am Freitagabend vor 5500 Zuschauern ins "Amazonenspringen" unter Flutlicht im Reiterstadion. Dabei schälten sich vier Reiterinnen heraus, die es ins Stechen schafften.
Gabriele Heemsoth vom RV Aller-Weser, Landesmeisterin der Amazonen von 2006, gelang es sogar zwei Pferde mit Nullfehlerritten ins Stechen zu bringen. Sie ritt zwei niederländische Warmblutpferde, die beiden elfjährigen Wallache Happinez und Heartbreaker.
Ebenfalls ins Stechen gelangten Rosalie Rolf vom Bremer RC mit dem 14-jährigen Schimmelwallach Cent-blue, einem Oldenburger Springpferd. Das Quartett rundete Lara Weber vom RV Fritz Sümmermann Fröndenberg mit dem 13-jährigen Holsteiner Wallach Dinar ab. Lara Weber war 2015 Westfalenmeisterin bei den Junioren und ist seit 2017 Mitglied der Perspektivgruppe Springen in Warendorf.
Die ersten beiden Auftritte im Stechparcours verliefen enttäuschend. Gabriele Heemsoth schied mit Happinez aus. Rosalia Rolf musste nach zwei Verweigerungen ihres Pferdes aufgeben. So blieben nur noch zwei Starterinnen übrig. Lara Weber ging mit ihrem Dinar die Hindernisse beherzt an und legte eine Zeit von 45,74 Sekunden vor. Allerdings leistete sich die Paarung auch acht Fehler. Sie musste nun hoffen, dass die letzte Starterin im Stechen, Gabriele Heemsoth, ebenfalls nicht fehlerfrei bleiben würde.
Das war auch so. Heartbreaker und seine Reiterin leisteten sich einen Abwurf. Nun musste Gabriele Heemsoth allerdings nur noch ruhig bleiben und den Sieg nach Hause reiten. Am Ende standen vier Fehler und eine Zeit von 47,05 Sekunden auf der Anzeigetafel - und damit der Sieg im Amazonenspringen der Kl. S* auf dem Dobrock.