Feuerwehrsenioren aus der Samtgemeinde Hemmoor besuchen Museum in Jever
44 Senioren der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Hemmoor waren im Ammerland und in Jever unterwegs. Im Feuerwehrmuseum weckten Oldtimer und historische Technik viele Erinnerungen.
Mit einem modernen Reisebus haben sich 44 Feuerwehrsenioren der Samtgemeinde Hemmoor am 4. August 2026, auf eine Bildungsfahrt in den Nordwesten Niedersachsens gemacht. Pünktlich um acht Uhr startete die Gruppe an der ersten Haltestelle in Althemmoor.
Anschließend wurden alle acht Feuerwehren der Samtgemeinde angefahren. Nach dem letzten Halt in Klint ging es unter Leitung von Samtgemeindeseniorenbetreuer Jürgen Hänke zunächst nach Westerstede in das Hotel-Restaurant Sonnenhof.
Nach einem Mittagsbuffet setzte die Gruppe ihre Fahrt mit einer einstündigen Rundfahrt durch das Ammerland fort. Die Landschaft dort ist stark von Baumschulen geprägt, die sich auf die Zucht von Rhododendren und Koniferen spezialisiert haben. Mehr als 90 Prozent aller Rhododendren in Deutschland werden im Ammerland gezogen. Die Land- und Forstwirtschaft bietet deshalb auch heute noch viele Arbeitsplätze.
Weiter führte die Bildungsfahrt durch Wald und Moor in die friesische Kreisstadt Jever. Ziel war das Feuerwehrmuseum des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes e. V.
Von Jürgen Lange

Zahlreiche Exponate und Feuerwehroldtimer
Das Museum wurde im Jahr 2001 vom Verband übernommen und zeigt zahlreiche Exponate zur Geschichte der Feuerwehr. Kernstück der Sammlung ist eine Reihe von Feuerwehroldtimern aus den Jahren 1937 bis 1971, die teilweise noch von anwesenden Feuerwehrsenioren genutzt worden waren.
Zu sehen sind außerdem historische Helme, Kleinlöschgeräte, Atemschutztechnik, Erste-Hilfe-Materialien sowie verschiedene Uniformen in Vitrinen. Ein weiterer Schwerpunkt des Museums ist die Entwicklung der Funk- und Meldetechnik. Bei der Führung kamen viele Erinnerungen zur Sprache. Zudem stellten die Senioren dem Museumsführer zahlreiche fachliche Fragen.

Im Anschluss unternahm die Gruppe eine Rundfahrt durch Jever. Danach steuerte sie das Café de Boer in Sandelmöns an. Dort stärkten sich die Teilnehmer mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee, bevor sie die Rückreise antraten. Unterwegs wurde weiter über frühere Einsätze, alte Technik und gemeinsame Erlebnisse gesprochen. Die Fahrt dürfte vielen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. (cv).
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