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Derselbe Hund kann je nach Wohnort im Cuxland bis zu dreimal so viel Hundesteuer kosten. Noch deutlich größer sind die Unterschiede bei den sogenannten gefährlichen Hunden. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa
Derselbe Hund kann je nach Wohnort im Cuxland bis zu dreimal so viel Hundesteuer kosten. Noch deutlich größer sind die Unterschiede bei den sogenannten gefährlichen Hunden. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa
Kommunen im Vergleich

Hundesteuer im Kreis Cuxhaven und Bremerhaven: So viel zahlen Sie in Ihrer Heimat

16.10.2026

In Cuxhaven und Bremerhaven variiert die Hundesteuer erheblich. Besonders bei als gefährlich eingestuften Hunden zeigen sich immense Unterschiede, die der Steuerzahlerbund in seiner jüngsten Untersuchung ans Licht bringt.

Die Unterschiede bei der Hundesteuer in den Städten und Gemeinden im Kreis Cuxhaven und in Bremerhaven sind groß. Das ergab jetzt ein Vergleich des Steuerzahlerbunds. Das gilt auch für die sogenannten gefährlichen Hunde.

Hundehalter in Bremerhaven zahlen für den ersten Hund jährlich 90 Euro Steuer. In Niedersachsen sind es im Durchschnitt 52,34 Euro. Das zeigt der Hundesteuervergleich des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Niedersachsen/Bremen. Für den zweiten Hund sind in Bremerhaven 120, für den dritten 150 Euro fällig. In Niedersachsen sind es 84,51 beziehungsweise 116,85 Euro.

Die Seestadt gehört zu den 176 von 943 vom BdSt untersuchten Kommunen, die für sogenannte gefährliche Hunde keine höheren Steuern verlangen als für normale. Im niedersächsischen Schnitt kostet ein als gefährlich eingestufter Hund 424,02, der zweite 491,36 und der dritte 526,38 Euro. Die Stadt Bremen kassiert pauschal für jeden Hund 150 Euro jährlich.

Cuxhaven im Cuxland am teuersten

Im Kreis Cuxhaven kostet der erste Hund durchschnittlich 54,33 Euro. Am teuersten wird es in Cuxhaven mit 96 Euro, Otterndorf (80 Euro), Schiffdorf und Beverstedt (jeweils 72 Euro). Am günstigsten ist Odisheim (32 Euro).

Beim zweiten Hund liegt der Kreisdurchschnitt bei 86,38 Euro. Cuxhaven hält auch hier mit 144 Euro den Rekord. Es folgen Hechthausen und Osten (132 Euro) sowie Hemmoor (120 Euro). Odisheim rangiert mit 62 Euro unten.

Der dritte Hund wird im Durchschnitt mit 123,25 Euro besteuert. Hemmoor will hingegen 240 Euro, gefolgt von Osten und Hechthausen (198 Euro) und Cuxhaven (192 Euro). Odisheim liegt erneut am unteren Ende (92 Euro).

Der erste gefährliche Hund kostet im Kreis Cuxhaven durchschnittlich 347,64 Euro. Weit darüber liegt Cuxhaven (960 Euro). Es folgen Hechthausen und Osten (840 Euro) sowie Hemmoor (800 Euro). Am unteren Ende: Stinstedt, Mittelstenahe, Hollnseth und Armstorf mit 40 Euro.

Der zweite gefährliche Hund kostet durchschnittlich 436,43 Euro. Hemmoor ist mit 1.200 Euro Spitzenreiter. An zweiter Stelle mit 960 Euro: Cuxhaven, Hechthausen und Osten. Der dritte Platz gebührt Geestland (750 Euro). Mit 66 Euro sind Armstorf, Hollnseth, Lamstedt, Mittelstenahe und Stinstedt am bescheidensten.

Der dritte gefährliche Hund ist kreisweit durchschnittlich mit 562,53 Euro belegt, in Hemmoor jedoch mit 1.600 Euro. Osten und Hechthausen folgen (1.080 Euro). An dritter Stelle steht Geestland mit 1.000 Euro. Mit 96 Euro ganz unten: Armstorf, Hollnseth, Lamstedt, Mittelstenahe und Stinstedt.

Von Thomas Klaus

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