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Die Freiwillige Feuerwehr musste ausrücken. Archivfoto: Schröder
Die Freiwillige Feuerwehr musste ausrücken. Archivfoto: Schröder
Feuerwehreinsatz

Mitten in der Nacht in Osten: Angebranntes Essen löst Großeinsatz aus

18.10.2026

In Osten-Isensee sind in der Nacht mehrere Feuerwehren zu einem gemeldeten Gebäudebrand ausgerückt. Vor Ort stellte sich angebranntes Essen als Ursache heraus. Verletzt wurde niemand.

Angebranntes Essen hat in der Nacht zu Sonntag (18. Oktober 2026) ein Großaufgebot an Rettungskräften in Osten-Isensee ausgelöst. Gegen 1.45 Uhr wurden die Feuerwehren Osten, Basbeck und Hüll, die Drehleiter aus Drochtersen aus dem Nachbarlandkreis Stade sowie Gemeindebrandmeister Björn Müller zu einem gemeldeten Gebäudebrand in die Straße Kleines Wegfährels alarmiert.

Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Menschen und Tiere in akuter Gefahr sind, wurde das Alarmstichwort auf "F03" erhöht. Vorsorglich wurde auch die Drehleiter aus Drochtersen hinzugezogen.

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehren Osten und Basbeck gemeinsam mit zwei Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes aus Hemmoor und Cadenberge an der Einsatzstelle eintrafen, gab es schnell Entwarnung. Alle Bewohner hatten das Gebäude bereits selbstständig und rechtzeitig verlassen.

Einsatz in Osten: Brandgut ins Freie gebracht

Eine erste Erkundung unter schwerem Atemschutz im Inneren des Gebäudes ergab, dass starker Rauch aus dem Küchenbereich drang. Ursache war angebranntes Essen auf dem Herd. Die Einsatzkräfte nahmen das Brandgut vom Herd, brachten es ins Freie und kühlten es dort ab. Parallel wurde über die wasserführenden Fahrzeuge ein Löschangriff aufgebaut.

Gegen 1.45 Uhr ging der Notruf ein. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und der Schaden gering gehalten werden. Die Polizei Hemmoor nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur genauen Brandursache auf. Die Straße Großes Wegfährels war während der Lösch- und Aufräumarbeiten vorübergehend voll gesperrt.

Einsatzfahrt auf der Anfahrt nach Osten abgebrochen

Die nachrückenden Einheiten aus Hüll und Drochtersen konnten ihre Einsatzfahrt noch während der Anfahrt abbrechen und wieder einrücken. Auch der Rettungsdienst untersuchte die Bewohner kurz vor Ort, konnte aber ebenfalls Entwarnung geben. Es gab keine Verletzten, weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden.

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Osten, Basbeck und Hüll, der Einsatzleitwagen Hechthausen, die Drehleiter Drochtersen, Gemeindebrandmeister Björn Müller, zwei Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes aus Hemmoor und Cadenberge sowie zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei Hemmoor.

Von Jürgen Lange

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