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Eine Blitzeranlage an der Bundesstraße 73 zwischen Altenbruch und Otterndorf in Höhe des ehemaligen Junges Gasthof. Fotos: Lütt/Schattke
Eine Blitzeranlage an der Bundesstraße 73 zwischen Altenbruch und Otterndorf in Höhe des ehemaligen Junges Gasthof. Fotos: Lütt/Schattke
Moin Cuxhaven

Fahrverhalten verändert sich

von Frank Lütt | 11.09.2026

Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserschaft der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: Die Blitzer.

Hand aufs Herz! Fahren Sie mit Ihrem Auto immer korrekt, halten sich immer an die Geschwindigkeitsbegrenzung? Zugegeben, ich nicht immer. Es gibt innerörtlich Straßen, auf denen man quasi im Verkehrsfluss mitgerissen wird und durchaus fünf bis zehn Kilometer pro Stunde schneller ist als erlaubt. Und auch über Land animieren freie und übersichtliche Strecken dazu, etwas flotter zu fahren. An manchen Stellen wird dann aber schon mal gelasert oder geblitzt. Mir ist es sogar schon einmal passiert, dass ich anschließend vier Wochen zwangsweise Fahrrad fahren musste - das ist aber schon Jahrzehnte her, die Punkte in Flensburg sind auch schon vor langer Zeit gelöscht worden. Damals gab es noch gar keine Blitzer bei den Kommunen. "Bernd" und "Luzie", wie die großen Blitzer-Anhänger im Volksmund genannt werden, sind wahre Kassenschlager. Die Anschaffung solch eines Gerätes amortisiert sich rasend schnell. Je mehr solcher Geschwindigkeits-Messgeräte angeschafft werden, desto größer ist die Gefahr als Temposünder erwischt zu werden. Bei mir führte das übrigens auch zu einem veränderten Fahrverhalten. Ich fahre langsamer als früher - und ich kann damit sehr gut leben. Was bei mir auf Unverständnis trifft, sind allerdings Autofahrer, die in einer 100er-Zone beim Erblicken eines Blitzers auf die Bremse treten, um von den vorher genau 100 gefahrenen Stundenkilometer auf 80 zu reduzieren.

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