Kampfmittelräumer noch über Generationen beschäftigt
Hannover (dpa/lni) - Die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs werden Kampfmittelräumer noch Generationen beschäftigen. Das sagte Thomas Bleicher, Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD), mit Blick auf den am Montag in Hannover gefeierten 70. Gründungstag. In Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr bei mehr als 700 Einsätzen rund 130 Tonnen Kampfmittel aus den beiden Weltkriegen geborgen und entsorgt. Das waren fast 40 Tonnen mehr als im Jahr zuvor. «Wir werden uns mit neuester Technik dem zunehmenden Gefährdungspotenzial der dahinrostenden Kampfmittel stellen», kündigte Bleicher an. «Diese Aufgabe wird die Kampfmittelräumdienste der Länder noch über Generationen beschäftigen.»
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