Niedersachsen und Bremen: Preise für Winterdienst variieren
Hannover (dpa/lni) - Im Harz fallen schon die ersten Flocken, bald geht womöglich auch in flacheren Lagen das große Schneeschippen los. Gehwege vor dem Haus müssen Anwohner selbst von Schnee und Eis befreien. In Bremen und Niedersachsen ist von Ort zu Ort unterschiedlich geregelt, wer sich darum kümmert und was das kostet.
Meist machen es die Kommunen selbst: In Hannover ist der städtische Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) zuständig. Bislang zahlen Hannoveraner eine einheitliche Gebühr für Straßenreinigung und Winterdienst - 6,50 Euro im Monat.
Ab dem kommenden Jahr werden die Beiträge getrennt. Dann gibt es einen Sockelbetrag von 6,30 Euro für die normale Reinigung. Für die Schnee-Räumung zahlen die Hauseigentümer unterschiedlich hohe Beträge - je nachdem, ob sie an viel oder wenig befahrenen Straßen wohnen, und wie lang das Grundstück an die Straße grenzt.
In zahlreichen niedersächsischen Kommunen ist die Erhebung der Winterdienst-Gebühren ähnlich geregelt. Dabei variieren die Preise: Zusammen mit der normalen Straßenreinigungsgebühr ergibt das je nach Kommune bei zehn Metern an der Straße 15 bis 300 Euro pro Jahr.
In Bremen, wo der Winterdienst derzeit von privaten Anbietern übernommen wird, will man nun ein solches Modell einführen. Spätestens 2028 soll der Winterdienst von der Stadt übernommen werden.
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