SPD verbindet schlechtes Abschneiden nicht mit Landespolitik
Hannover (dpa/lni) - Die SPD in Niedersachsen sieht in ihrem schlechten Abschneiden bei der Europawahl keinen Zusammenhang zur Landespolitik. «Ich würde da keine Verknüpfung zur Landespolitik machen», sagte SPD-Generalsekretär Alexander Saipa am Montag in Hannover. «Wir freuen uns, dass wir in Niedersachsen über dem Bundestrend sind.» Dennoch müsse die SPD gucken, mit welchen Themen sie im Wahlkampf schlecht gelegen habe. Die Partei müsse die Sprache und die Methoden wechseln, um junge Menschen zu erreichen.
Vor einer Entscheidung über personelle Konsequenzen in Berlin müsse die inhaltliche Analyse stehen, sagte Saipa weiter. Ein Wechsel von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in die Bundespolitik sei für den niedersächsischen Landesverband derzeit kein Thema.
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