Aufstieg vor Augen: Erster Matchball für den FC Cuxhaven
Der FC Cuxhaven kann am Sonntag vorzeitig Bezirksligameister werden. Mit einem Sieg beim abstiegsbedrohten FC Geestland wäre der Titelgewinn drei Spieltage vor Saisonende perfekt.
Der FC Cuxhaven kann am Sonntag alles klarmachen. Mit einem Sieg beim FC Geestland (Anstoß 15 Uhr in Kührstedt) würden die Cuxhavener drei Spieltage vor Schluss Bezirksligameister werden. Genau das ist das Ziel von Trainer Timo Szybora und seiner Mannschaft. "Wir wollen am Sonntag Meister werden", sagt er. So deutlich hat er das Wort "Meister" in den vergangenen Wochen nie in den Mund genommen. Szybora und Co. stapelten eher tief, schauten von Wochenende zu Wochenende. Nun, drei Spieltage vor dem Ende, redet aber auch der Coach nicht mehr drumherum. Bei sieben Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Rot-Weiss Cuxhaven scheint der Titelgewinn nur noch Formsache. "Wir haben drei Matchbälle", sagt Szybora. Den ersten am Sonntag will er mit seiner Mannschaft gleich nutzen. Die Trainingswoche war gut und auch der Kader füllt sich wieder, im Vergleich zur Vorwoche, als sich der Trainer selbst auf den Spielberichtsbogen schreiben musste, aber nicht zum Einsatz kam. Die drei gesperrten Akteure Niklas Menke, Kevin Kreth und Stefan Cordts kehren zurück. Vor allem das Fehlen von Menke war im Heimspiel gegen Deinste deutlich. Umso glücklicher ist Szybora, dass er am Sonntag wieder auf seinen besten Torschützen und zentralen Spielgestalter zurückgreifen kann. Möglicherweise steht auch der beruflich stark eingespannte Stürmer Niko Grabowski wieder auf dem Spielfeld. Das entscheidet sich laut Szybora jedoch erst kurzfristig.
Mit dem Auswärtsspiel in Kührstedt gegen den FC Geestland wartet auf die Cuxhavener jedoch kein Selbstläufer. Die Gastgeber um Trainer Michael Cordts befinden sich noch mitten im Abstiegskampf, brauchen jeden Zähler. Aktuell belegen sie einen Nichtabstiegsplatz - mit fünf Punkten Vorsprung vor dem Deinster SV, der auf dem vorletzten Platz steht. Im Hinspiel taten sich die Cuxhavener im ersten Durchgang schwer gegen tief stehende Geestländer, drehten in Durchgang zwei aber mächtig auf und gewannen noch mit 5:2. Ein Spielverlauf, der sich durch die ganze Saison ziehen sollte. Gerade in der zweiten Hälfte bogen die Cuxhavener etliche Partien noch um, was vor allem auf den guten Fitnessstand der Spieler zurückzuführen ist. "Wir konnten immer am Ende noch Gas geben", sagt Szybora. Das ist auch ein Grund dafür, dass sie ganz oben stehen in der Tabelle. "Wir haben viele Sachen richtig gemacht", sagt Timo Szybora rückblickend auf die bisherige Saison. Nun will er mit seiner Mannschaft den letzten Schritt gehen - und am Sonntag den vorzeitigen Titel feiern.
Stadtrivale Rot-Weiss Cuxhaven glaubt nicht mehr daran, dass sich der FC das noch nehmen lässt. "Das müsste schon mit dem Teufel zugehen", sagte Trainer Philipp Schlüter. Seine Mannschaft hat aber ein klares Ziel: Platz zwei verteidigen und ungeschlagen bleiben. Seit 16 Begegnungen haben sie nicht mehr verloren, sind zudem die beste Rückrundenmannschaft. Am Sonntag wollen sie auf der heimischen Kampfbahn den nächsten Sieg feiern. Ab 15 Uhr ist der TSV Stotel zu Gast.
Ganz entspannt geht der TSV Altenwalde in das Heimspiel am Sonntag ab 15 Uhr gegen VSV Hedendorf/Neukloster. Den Klassenerhalt hat der Aufsteiger schon vorzeitig klargemacht. Aktuell stehen die Altenwalder sogar auf dem fünften Tabellenplatz, den sie gerne halten würden.
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