Jeder Ball wurde umkämpft: Trotz schwieriger Bedingungen boten die Teams hochklassigen Beachvolleyball. Foto: May
Jeder Ball wurde umkämpft: Trotz schwieriger Bedingungen boten die Teams hochklassigen Beachvolleyball. Foto: May
900 Aktive beim Mahrenholz-Cup

Beachvolleyball-Cup in Cuxhaven: Regen bremste nur die Zuschauer aus

von Denice May | 06.07.2026

Regen, Sand und sportlicher Ehrgeiz - beim 34. Mahrenholz Beachvolleyball-Cup in Cuxhaven trotzten 900 Teilnehmer dem Wetter und spielten um wichtige Punkte. Die familiäre Atmosphäre und der Kampfgeist der Teams sorgten für ein gelungenes Wochenende.

Zum Beachvolleyball in Cuxhaven gehört nicht nur Sand unter den Füßen, sondern fast immer auch ein Blick zum Himmel. Nach Unwettern und großer Hitze in den vergangenen Wochen spielte beim 34. Mahrenholz Beachvolleyball-Cup diesmal vor allem der Regen eine Hauptrolle. Die rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Gespielt wurde trotzdem - und gefeiert ebenso.

"Trotz des Wetters sind alle gekommen", freut sich Turnierorganisator Rüdiger Sauer vom Beachsportclub Cuxhaven. Der Zeitplan konnte an allen drei Tagen eingehalten werden. "Natürlich hätte das Wetter besser sein können, aber alle sind zufrieden. Viele kommen seit Jahren zu uns und wissen, dass es an der Nordsee auch mal regnen kann."

Während sich die Spielerinnen und Spieler vom Wetter nicht aus der Ruhe bringen ließen, blieben auf den Tribünen einige Plätze frei. Vor allem die 16 Herren- und zehn Damenteams des Ranglistenturniers des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes (NWVV), bei dem wichtige Punkte für die Deutsche Meisterschaft vergeben wurden, sind normalerweise eine größere Zuschauerkulisse gewohnt. Sportlich überzeugten bei den Herren vor allem Maximilian Pelle vom Oldenburger TB und Niels Galle vom SVC Laggenbeck, die die meisten Ranglistenpunkte sammelten. Bei den Damen gelang dies Lina Peters und Lotte Muke vom Oldenburger TB. Für alle vier war das Turnier damit ein wichtiger Schritt im Rennen um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Spannende Ballwechsel und eine stimmungsvolle Atmosphäre prägten den 34. Mahrenholz Beachvolleyball-Cup in Duhnen. Foto: May

Die Stimmung unter den Aktiven blieb dennoch positiv. Wenn kräftige Schauer über den Strand zogen, wurde das Festzelt kurzerhand zum Treffpunkt. Dort wurde gemeinsam gegessen und gefachsimpelt, bis es wieder auf die Spielfelder ging. "Genau diese Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und familiärer Atmosphäre macht den Beachvolleyball-Cup seit Jahrzehnten aus", so Rüdiger Sauer.

Neben der guten Stimmung wurde an den drei Turniertagen natürlich auch um Punkte und Platzierungen gekämpft. Die Teams kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Neben zahlreichen Mannschaften aus Niedersachsen reisten unter anderem Spielerinnen und Spieler aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin an.

Im Beach-Fun-A-Turnier mit 32 Mannschaften setzte sich das Team "Bis der Arzt kommt" aus Northeim durch. Platz zwei belegte "ImPoSand" aus Leer, Dritter wurde "Ronnys Gang" aus Cuxhaven. Mit Rang neun schaffte es auch das Cuxhavener Team "Vor die Füße, Süße" in die Top Ten.

Für die Damen- und Herrenteams des NWVV ging es nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um wichtige Ranglistenpunkte für die Deutsche Meisterschaft. Foto: May

Im Beach-Fun-B-Wettbewerb wurde wegen der großen Teilnehmerzahl in zwei Gruppen gespielt. In der ersten Gruppe gewann "Morgen spielen wir besser" aus Lohfelden vor "Da Cux Du Abba" aus Köln und "MischMasch" aus Rendsburg. Die "Volleyotter" aus Otterndorf waren als Achter das bestplatzierte Team aus der Region.

Die zweite Gruppe entschied "Schepper-Schepper" aus Minden für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten "Rake tetete" aus Wuppertal und "FINDI" aus Nienhagen. Das Cuxhavener Team "Alt, Älter, am Ältesten" belegte Rang 13.

Bereits am Freitag hatte der Firmen-Cup mit 13 Mannschaften den sportlichen Auftakt gebildet. Sieben Teams kamen aus Cuxhaven. Den Sieg sicherte sich "Schlechtschmetterfront" aus Verden vor den "CG Volley Titans" aus Stuhr. Platz drei ging an die "Landkreiskrabbenpritscher" aus Cuxhaven.

Als am Sonntagnachmittag die letzten Bälle gespielt waren, fiel das Fazit entsprechend positiv aus. "Das Wetter hätte besser sein können, aber alle sind zufrieden", sagt Rüdiger Sauer.

Das wechselhafte Nordseewetter konnte den Spielen auf den vielen Feldern am Duhner Strand nichts anhaben. Foto: May

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Denice May

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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