Hannes Herting (l.) und Christopher tom Wörden (r.) haben mit dem deutschen Doppelvierer bei der U19-Ruder-EM die Goldmedaille geholt. Foto: Amelie tom Wörden
Hannes Herting (l.) und Christopher tom Wörden (r.) haben mit dem deutschen Doppelvierer bei der U19-Ruder-EM die Goldmedaille geholt. Foto: Amelie tom Wörden
Rudern

Historischer EM-Triumph: Otterndorfer gewinnen Gold im Doppelvierer

von Jan Unruh | 24.05.2026

Ein Traum wird wahr: Hannes Herting und Christopher tom Wörden haben mit dem deutschen Doppelvierer sensationell Gold bei der U19-EM gewonnen. Nach einem dominanten Finale kannte der Jubel im deutschen Boot keine Grenzen.

Ein Traum wird wahr für Hannes Herting und Christopher tom Wörden. Die beiden Otterndorfer Ausnahmeruderer haben bei der U19-Europameisterschaft im Doppelvierer sensationell die Goldmedaille geholt. Im Finale am Sonntagmittag setzte sich das deutsche Boot mit den beiden Otterndorfern sowie Anori Benz und Tom Feldmeier vom Start weg ab. Nach den souveränen Siegen im Vorlauf und im Halbfinale waren die Hoffungen auf eine EM-Medaille groß. Im Finale untermauerten die Vier diese Ambitionen eindrucksvoll. Schon nach 1000 Metern betrug der Vorsprung auf das tschechische Boot rund zwei Sekunden. Auch in der zweiten Rennhälfte hielten Herting und tom Wörden mit ihren beiden Mitstreitern dem Druck der Konkurrenz stand. Am Ende waren sie in einer Zeit von 5:57,93 Minuten eineinhalb Sekunden vor Polen und zwei Sekunden vor Dänemark im Ziel. Die vier deutschen Ruderer ließen ihren Emotionen direkt nach dem Überqueren der Ziellinie freien Lauf, schlugen ins Wasser, schrien ihre Freude lauthals heraus. "Es ist total der Hammer", sagte der dritte Otterndorfer im Bunde, Martin Ramm, direkt nach dem Rennen. Er begleitete den Doppelvierer als Bootstrainer bei der EM. Die Jungs und auch ihr Trainer konnten sich nach dem Erfolg vor Glückwünschen kaum retten. "Es fühlt sich einfach mega großartig an", sagt Ramm. 

Der TSV Otterndorf schickte am Pfingstsonntag noch einen weiteren Athleten ins Medaillenrennen. Thore Eibich startete im Achter als Bugmann. Für Edelmetall reichte es letztlich nicht ganz. Deutschland musste sich nach den 2000 Metern mit dem fünften Platz begnügen. 

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