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Maximilian Denker vom FC Cuxhaven setzt sich durch: Das soll auch am Sonntag beim SV Vorwärts Hülsen gelingen, um den ersten Saisonsieg zu holen. Foto: Unruh
Maximilian Denker vom FC Cuxhaven setzt sich durch: Das soll auch am Sonntag beim SV Vorwärts Hülsen gelingen, um den ersten Saisonsieg zu holen. Foto: Unruh
Fußball

Schlusslicht gegen Sorgenkind: FC Cuxhaven will in Hülsen die Trendwende schaffen

von Denice May | 18.09.2026

Für den FC Cuxhaven steht viel auf dem Spiel - der erste Saisonsieg soll nun endlich gegen Vorwärts Hülsen gelingen. Beide Teams kämpfen um den Anschluss, während der FC auf Rückkehrer und die zuletzt gezeigte Stabilität setzt.

Ein Punkt aus den vergangenen fünf Spielen - die Bilanz des FC Cuxhaven liest sich zurzeit ernüchternd. Als Aufsteiger belegt die Mannschaft den letzten Tabellenplatz der Landesliga Lüneburg, und am Sonntag, 20. September, wartet beim SV Vorwärts Hülsen eine Aufgabe, die für den FC richtungsweisend werden könnte. Auch Vorwärts Hülsen kämpft mit einer schwachen Saison. Zuletzt kassierte die Elf von Trainer Jan-Christian Dahlke ein 1:4 gegen den TuS Harsefeld, und die Defensive bereitet der Mannschaft erkennbar Sorgen: Bereits 18 Gegentore stehen zu Buche, mehr als zwei pro Partie. Nur eines der vergangenen fünf Spiele konnte Hülsen für sich entscheiden. Der tabellarische Abstand zwischen beiden Teams beträgt gerade einmal vier Punkte - ein direktes Duell auf Augenhöhe zeichnet sich ab.

Genau so schätzt es auch FC-Cuxhaven-Trainer Timo Szybora ein: "Bei Hülsen ist es eine ähnliche Situation wie bei uns, sie hatten bisher eine schwache Saison. Deshalb erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe." Für seine Mannschaft bedeutet das vor allem eines: die eigenen Schwächen abstellen. Eine davon liegt beim FC Cuxhaven selbst im Angriff. Mit gerade einmal sechs erzielten Toren stellt die Mannschaft die harmloseste Offensive der Liga. Umso mehr wird es darauf ankommen, aus den sich bietenden Chancen gegen eine wackelige Hülsener Abwehr endlich Kapital zu schlagen.

Wie das gelingen soll, hat Szybora bereits im Blick. Er verweist auf das zuletzt gezeigte 2:2 gegen den TV Jahn Schneverdingen als Maßstab: "Ich erwarte, dass wir uns so zeigen wie in Schneverdingen - mit hoher Laufbereitschaft, Wille, Mut und der Robustheit in den Zweikämpfen." Es ist die Haltung, mit der der FC zumindest ansatzweise Stabilität zeigen konnte - nun soll sie mit nach Hülsen genommen werden, verbunden mit einer disziplinierten Defensive, auf die sich die Mannschaft in den vergangenen Wochen stützen konnte.

Personell kann Szybora dabei auf zwei Rückkehrer bauen: Tim Klowat und Marvin Pannhorst sind wieder einsatzfähig. Verzichten muss der Trainer weiterhin auf Finn Deike und Alessandro Fitter, die verletzungsbedingt fehlen, sowie voraussichtlich auf Niko Grabowski aus beruflichen Gründen. "Wir werden also mit einem ähnlichen Kader spielen wie in Schneverdingen", fasst Szybora zusammen - und genau dieser Kader hatte zuletzt immerhin für einen kleinen Achtungserfolg in der Saison gesorgt. Ob daraus am Sonntag mehr wird als ein Remis, entscheidet sich vor allem in der Cuxhavener Offensive. Trifft der FC endlich häufiger als seine Gegner, sollte gegen eine löchrige Hülsener Defensive der erste Saisonsieg drin sein. Anstoß ist um 15 Uhr.

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Denice May

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