"Engmaschige Kontrolle": Seniorenheim an der Duhner Spitze äußert sich zu Gerüchten
Die Seniorenresidenz Duhner Spitze in Cuxhaven entkräftet Gerüchte, dass Bewohner umverteilt werden könnten. Zuvor kamen Spekulationen über personelle Engpässe auf. Auch der Landkreis als zuständige Heimaufsichtsbehörde äußert sich.
Gerüchte über drohende Verlegungen aus einer Duhner Pflegeeinrichtung haben sich nicht bestätigt. Der Träger weist entsprechende Spekulationen zurück. Der Kreis-Heimaufsicht liegen nach eigenen Angaben ebenfalls keine belastbaren Hinweise vor, dass Bewohnerinnen und Bewohner aus organisatorischen Gründen auf andere Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet umverteilt werden müssten. "Wir haben keine offizielle Kenntnis darüber", antwortete eine Kreissprecherin auf die CN/NEZ-Anfrage, ob der Landkreis Cuxhaven über Personalengpässe oder gar über daraus resultierende "Umverteilungspläne" informiert sei.
Gerüchte, doch laut Kreis nichts Substanzielles
Als zuständige Heimaufsichtsbehörde muss der Kreis aktiv werden, sofern ein Pflegeheim geschlossen würde beziehungsweise die Bewohner-Versorgung aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr sichergestellt wäre. "Wechseln einzelne Personen das Heim, sehen wir das höchstens in der Abrechnung", sagte die Sprecherin gegenüber cnv-medien.de. Nach ihren Worten weiß die Heimaufsicht zwar um Gerüchte, die in der Branche die Runde machen. Einem Belastungstest hielten solche Berichte, die in der vergangenen Woche über Umwege unter anderem die CN/NEZ-Redaktion erreicht hatten, offenbar nicht stand. Im Fall der Seniorenresidenz Duhner Spitze gebe es für ihr Haus keinen Handlungsbedarf, fasste die Sprecherin zusammen.

"Angeblich kursierende Behauptungen entbehren jeder Grundlage", teilte auch die Leiterin der Seniorenresidenz mit. Auf eine Anfrage der CN/NEZ-Redaktion bei der Compassio-Gruppe, dem Träger des Heims an der Duhner Spitze, hatte sich Susanne Lihsek mit einer schriftlichen Stellungnahme zu Wort gemeldet: "Es gibt in der Seniorenresidenz Duhner Spitze aktuell keinerlei personelle Engpässe. Auch gibt es keine Überlegungen oder Planungen, Bewohnerinnen oder Bewohner in andere Einrichtungen zu verlegen", betonte die Einrichtungsleiterin.

Leiterin: "Weder Leiharbeit noch interne Springer"
Die Versorgung in der Seniorenresidenz, die vor zwei Jahren ihren Betrieb aufgenommen hatte, sei uneingeschränkt gewährleistet, fuhr sie fort. "Wir verfügen über eine stabile und ausreichende Personaldecke, benötigen weder Leiharbeit noch interne Springer aus der Compassio-Gruppe. Wie alle stationären Pflegeeinrichtungen unterliegen wir einer engmaschigen Kontrolle durch die Heimaufsicht und den Medizinischen Dienst. Der Stellenschlüssel und der Personalabgleich wurden durch die zuständigen Aufsichtsinstanzen bestätigt, es wurden keine Auffälligkeiten in unserer Einrichtung festgestellt."
Auch wirtschaftlich stehe die über 110 Pflegeplätze verfügende Seniorenresidenz Duhner Spitze gut da, hieß es am Freitag (12. Juni 2026) von Betreiberseite. Die Auslastung liege bei über 90 Prozent und damit sogar über dem zum Einrichtungsstart im Jahr 2024 formulierten Plan. "Die Duhner Spitze hat sich seit ihrer Eröffnung also sehr gut entwickelt", fasste Susanne Lihsek zusammen. Der Fokus ihres Teams sei unverändert darauf gerichtet, "unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine verlässliche, sichere und qualitativ hochwertige Pflege zu bieten."
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