Kindergarten Bülkau-Bovenmoor erstrahlt nach 1,7 Millionen Um- und Anbau
Ein großes Projekt der Gemeinde Bülkau ist nahezu vollständig vollendet. Der für 1,7 Millionen Euro neu gestaltete Kindergarten in Bovenmoor ist bezogen - und wird am 31. Oktober mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht.
Der Umzug vom Provisorium in Bülkau in die neuen Räume in Bovenmoor hat reibungslos funktioniert - nicht zuletzt durch die Tatkraft zupackender Eltern. Vom Ergebnis des Umbaus, der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes sind Bürgermeister Ernst-Wilhelm Woltmann und seine Stellvertreter Wolfgang Frey und Birgit Höfer überzeugt. Es stehen dort nur noch Restarbeiten an.
Ein Jahr lang fand der gemeindliche Kindergarten Bülkau-Bovenmoor beim TSV Bülkau Domizil, der während der Zeit auf seinen Aufenthaltsraum verzichtet hatte. Vor allem Wolfgang Frey diente vor Ort in Bovenmoor den Architekten und Firmen als Ansprechpartner. Anfängliche Verzögerungen sowie während der Bauphase auftretende Probleme sind vergessen. Kinder und Personal fühlen sich hier sichtlich wohl.
Raum zum gemeinsamen Spielen und Toben
Der vollkommen neu gestaltete Kindergartenbereich ist an die Bedürfnisse der Kita-Kinder angepasst. Er bietet mit diversen Angeboten ausreichend Raum zum gemeinsamen Spielen und Toben, aber auch Rückzugsgelegenheiten. In die Gestaltung und Einrichtung der neuen Räume durften sich Kindergartenleiterin Insa Hinck und die Mitarbeiterinnen Hanne Hagemann und Hanna Freudenberg direkt einbringen und hatten von der Gemeinde ein Budget erhalten.
Der Kindergarten beheimatet eine Integrationsgruppe mit 18 Kindern. Die Betreuungszeit dauert von 7.30 bis 15 Uhr. "Die Einrichtung ist gut ausgelastet", freuen sich die Kommunalpolitiker. Im Nachbartrakt ist die Kindertagespflege für kleinere Kinder untergebracht. Diese räumliche Nähe finden sie ebenfalls sehr gelungen.
Dankbar ist die Bülkauer Gemeindespitze über die Kooperationsbereitschaft im Ort. Nicht nur der Sportverein habe super mitgemacht, auch der Landbesitzer Helmut Kölm und der Pächter Jens Reyels seien als gute Nachbarn während der Bauzeit bereits gewesen, den Firmen Platz zu geben. Sehr geholfen habe , dass die Firma Freimuth eine kostenlose Entsorgung möglich machte. "Das Zusammenspiel in unserem Dorf ist gut."
Der Umbau mit dem Anbau war zuvorderst notwendig geworden, weil die sanitären Anlagen nicht mehr zeitgemäß waren und dringend erneuert werden mussten. Zudem wurde mehr Platz für den Mittagstisch benötigt. Das Mittagessen wird aus der Küche des Berufsbildungswerks geliefert. Dass das Frühstück der Kinder von der Firma Freimuth unterstützt wird, freut die Verantwortlichen sehr, ebenso wie die vom Edeka-Markt Cadenberge gelieferten Obst- und Gemüsekiste oder die Milch vom Milchhof Kücks.
Das gemeindliche Bauprojekt hat ein Volumen von 1,7 Millionen Euro. Das Gebäude wurde 1957 errichtet. Die letzten Umbaumaßnahmen erfolgten 1993, lagen also mehr als 30 Jahre zurück.
Doch nicht nur die Kita selbst, sondern auch die großzügigen Außenanlagen sind bereits neu gestaltet und laden zum Spielen und Toben ein. Es gibt nicht nur Spielgeräte, sondern auch Elemente wie Sand- und Buddelkisten, Hochbeete, einen Barfußparcours und ein Gewächshaus. Für die Neugestaltung gab es sogar erhebliche Mittel aus dem Programm Zile.
Tag der offenen Tür
Die offizielle feierliche Einweihung des sanierten und umgestalteten Kindergartens ist für Sonnabend, 31. Oktober, geplant. Ab 14 Uhr ist die Allgemeinheit herzlich zum Tag der offenen Tür eingeladen, sich ein eigenes Bild zu machen. Es gibt Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst und Pommes.


CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.