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Direkt verbunden sind das alte Rathaus (links) und das neue Bürgerhaus im Zentrum des Ortes. Foto: Schröder
Direkt verbunden sind das alte Rathaus (links) und das neue Bürgerhaus im Zentrum des Ortes. Foto: Schröder
Projekt auf der Zielgeraden

Feiern statt Feuerwehr: Stärkung für Zentrum in Hechthausen

von Egbert Schröder | 22.10.2026

Das ehemalige Feuerwehrhaus in der Nähe des Rathauses in Hechthausen existiert nach dem Abriss nicht mehr; dafür aber ein Neubau: Das "Bürgerhaus" soll noch in diesem Jahr seine Türen öffnen.

Wo früher die Feuerwehr ausrückte, wird es wohl noch in diesem Jahr einen neuen Treffpunkt für die Bevölkerung geben. So ist im November vorgesehen, das neue "Bürgerhaus" erstmals zu nutzen. Vielleicht schon bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates zu Monatsbeginn?

Die bevorstehende Weihnachtszeit ist bekanntlich Wunschzettelzeit. Und wenn alles gut läuft, dürften in Kürze die Bauarbeiten an dem neuen Gebäude abgeschlossen sein, das künftig ein zentraler Anlaufpunkt für die dörfliche Gemeinschaft sein soll.

Da absehbar war, dass die Feuerwehr über kurz oder lang neue Räumlichkeiten benötigen würde, damit insbesondere die behördlichen Auflagen erfüllt werden, stand die Frage im Raum, ob man die seit Jahrzehnten genutzte Immobilie direkt neben dem Rathaus umbauen könnte. Doch schnell zeigte sich, dass dies keine Alternative gewesen wäre. Also begann die Suche nach einem anderen Standort. Am Ortsausgang in Richtung Hemmoor an der B 73 wurde ein modernes und funktionales Domizil für die Wehr errichtet.

Blieb die Frage, was aus dem Altbau im Zentrum am Marktplatz werden würde. Die Gespräche in den politischen Gremien und Interessengruppen hatten zuvor bereits gezeigt, dass sich die Hechthausener einen Treffpunkt für Aktivitäten von Gruppen, Vereinen und Organisationen wünschen.

Vor einem Jahr Abriss des Gebäudes

Nachdem auch die Förderkulisse für das Gebäude, dessen Kosten auf rund 1,6 Millionen Euro taxiert wurden, geklärt war, begann im Herbst vergangenen Jahres der Abriss der alten Feuerwehr. Der Neubau hat im Erdgeschoss eine Größe von rund 220 Quadratmetern, ist mit dem Rathaus verbunden und bietet Platz für rund 90 Personen. Im Rathaus selbst steht ein weiterer, rund 50 Quadratmeter großer Raum ergänzend zur Verfügung.

Nach Verwaltungsangaben ist geplant, möglichst noch im November das neue Bürgerhaus zu nutzen. Die letzte Phase der Baumaßnahmen laufe gerade; das Ziel sei in Sichtweite. Neben den Fördermitteln aus der Städtebauförderung und dem "Leaderprogramm" muss die Gemeinde natürlich auch noch einen Eigenanteil aufbringen.

Dass sie dazu in der Lage ist, hat nicht zuletzt etwas mit der Anerkennung als "Dorfregion" zu tun, die vor Jahren kreisübergreifend mit Burweg erfolgt ist. Dadurch wurden Vorhaben umgesetzt, für die es eine 90-prozentige Förderung gab. Damit ist es demnächst zwar vorbei, aber in dieser Zeit gab es Maßnahmen, die ohne eine solche satte Zuschussgewährung niemals denkbar gewesen wären (wir berichteten).

Übrigens: Nach Informationen unserer Redaktion ist das letzte Wort, ob möglicherweise auch private Feiern im neuen "Bürgerhaus" stattfinden können, noch nicht gesprochen. Noch beim Richtfest hieß es, dass daran nicht gedacht sei, doch inzwischen scheint eine Öffnung auch für den privaten Bereich nicht mehr ausgeschlossen zu sein.

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Egbert Schröder

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