Feuer in Burweg: Drei Verletzte und 180.000 Euro Schaden im Kreis Stade
Ein Feuer in Burweg (Kreis Stade) hält Feuerwehr und Polizei in Atem. Während 110 Einsatzkräfte um das Übergreifen der Flammen auf ein Wohnhaus kämpfen, werden drei Menschen verletzt und erheblicher Sachschaden entsteht.
Es war gegen 14.45 Uhr am Dienstagnachmittag (12. Mai 2026), als Feuerwehr und Polizei zu einem Wohnhaus in der Straße Bauernreihe in Burweg (Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten) ausrückten. Wie Polizeisprecher Rainer Bohmbach mitteilt, habe ein aufmerksamer Nachbar den Brand eines Carports mit zwei Autos direkt am Haus gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein im Carport stehendes Fahrzeug bereits voll in Flammen, so die Polizei. Ein zweiter Wagen war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem hatten die Flammen des brennenden Carports bereits auf das Vordach des angrenzenden Einfamilienhauses übergegriffen.

110 Feuerwehrleute im Einsatz
Durch den schnellen Einsatz eines Großaufgebots der Feuerwehr mit etwa 110 Einsatzkräften aus den Ortswehren Blumenthal, Breitenwisch, Burweg, Düdenbüttel, Estorf, Hechthausen, Himmelpforten, Oldendorf und mit Unterstützung der Drehleiter von Zug 1 der Feuerwehr Stade konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung auf das Wohnhaus verhindert werden.
Wie Rolf Hillyer-Funke, Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, mitteilt, wurde von der Drehleiter aus das Dach des Hauses geöffnet, da sich das Feuer bis ins Dachgebälk ausgebreitet hatte.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen aus Drochtersen, Himmelpforten und Hemmoor sowie einem zufällig vorbeikommenden Krankentransportwagen aus Drochtersen und dem Notarzt aus Stade vor Ort eingesetzt. Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurde der Rettungswagen der Stader DRK-Bereitschaft noch nachalarmiert.
Eine Person erleidet Brandverletzungen
Zwei Personen wurden durch Rauchgas leicht verletzt, eine weitere Person gilt durch Brandverletzungen als schwer verletzt. Alle drei wurden nach der Erstversorgung an der Brandstelle vom Rettungsdienst ins Stader Elbe Klinikum eingeliefert.

Der durch das Feuer entstandene Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf etwa 180.000 Euro belaufen.
Polizeibeamte und Tatortermittler nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den kommenden Tagen anlaufen werden.
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