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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Klint erhielten bei der Bergung des Tierkadavers tatkräftige Unterstützung vom Steuermann eines Ausflugsboots. Foto: Lange
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Klint erhielten bei der Bergung des Tierkadavers tatkräftige Unterstützung vom Steuermann eines Ausflugsboots. Foto: Lange
Feuerwehreinsatz

Angler schlagen Alarm: Tierkadaver treibt auf der Oste im Kreis Cuxhaven

20.07.2026 Zuletzt aktualisiert: 21.07.2026 10:22 Uhr

Was zunächst wie ein rätselhafter Fund auf der Oste aussah, entpuppte sich am Freitagabend bei Klint (Kreis Cuxhaven) als ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz: Zwei Angler entdeckten einen Tierkadaver, der mit der Strömung flussaufwärts trieb.

Zwei Angler haben am Freitag (17. Juli 2026) gegen 18.30 Uhr von ihrem Boot aus auf der Oste in Höhe Klint (Kreis Cuxhaven) einen im Fluss treibenden Tierkadaver entdeckt. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr Klint war das Tier, das bei auflaufender Strömung in Richtung Laumühlen trieb, vom Bootsanleger aus schnell zu sehen. Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute vom Fahrer des zeitgleich anlegenden "Püttenhüppers". Das Ausflugsboot bietet Touristen die Möglichkeit, das Naturschutzgebiet an der Oste zu erkunden. Der Bootsführer stellte sich und sein Boot sofort für die Bergung zur Verfügung.

Gemeinsam gelang es dem Bootsführer des "Püttenhüppers" und den Feuerwehrkräften, den Tierkadaver, der sich später als Schaf herausstellte, zu bergen und zügig an Land zu bringen. Foto: Lange

Gemeinsam holten der Steuermann des "Püttenhüppers" und die Einsatzkräfte der Feuerwehr Klint den Kadaver aus dem Wasser und brachten ihn zügig an Land. Dort stellte sich heraus, dass es sich um ein Schaf handelte. Über die Nummer auf der Ohrmarke konnte der Halter ermittelt und von der Leitstelle verständigt werden. Einige Zeit später traf der Halter ein und übernahm das Tier.

Die Feuerwehr bedankte sich bei dem hilfsbereiten Steuermann für die Unterstützung. Ohne sein Eingreifen wäre nach Einschätzung der Einsatzkräfte vermutlich eine Nachalarmierung der Feuerwehr Osten oder Gräpel erforderlich gewesen, die über ein Mehrzweckboot beziehungsweise ein Einsatzboot verfügen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. (jl)

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