Der Patient wurde zunächst durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, bevor die technische Rettung mithilfe einer Schleifkorbtrage durchgeführt wurde. Foto: Feuerwehr
Der Patient wurde zunächst durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, bevor die technische Rettung mithilfe einer Schleifkorbtrage durchgeführt wurde. Foto: Feuerwehr
Medizinischer Notfall

Beliebte Rodelstelle in Hechthausen wird zum Einsatzort - Rettung aus tiefer Senke

07.01.2026

Ein medizinischer Notfall an einer beliebten Rodelstelle in Hechthausen machte am Montagnachmittag einen aufwendigen Rettungseinsatz erforderlich. Feuerwehr und Rettungsdienst mussten dabei eng zusammenarbeiten.

Am Montag (5. Januar 2026) wurde die Feuerwehr Klint gegen 16.30 Uhr zu einer aufwendigen Hilfeleistung alarmiert. Der Rettungsdienst hatte Unterstützung auf einem Feld mit einer tiefen Senke angefordert.

In Hechthausen-Klint befindet sich eine sehr beliebte Rodelstelle, die sich auf einem Feld mit einer ausgeprägten Senke befindet. Dort kam es am Montagnachmittag zu einem medizinischen Notfall. Ein Rettungswagen des DRK aus dem Landkreis Stade wurde zunächst alarmiert. Nach dem Eintreffen der Rettungswagenbesatzung stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Rettung des Patienten aufgrund des unwegsamen Geländes nur mit Unterstützung der Feuerwehr möglich war.

Daraufhin wurde die Feuerwehr Klint nachalarmiert, die wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintraf. Nach einer kurzen Erkundung durch den Einsatzleiter und einer ausführlichen Absprache mit dem Rettungsdienst entschied man sich, den Patienten mithilfe einer Schleifkorbtrage aus der Senke zu retten. Diese robuste, korbartige Trage eignet sich besonders für Rettungen aus schwierigem Gelände.

Zur Rettung des Patienten ließen die Einsatzkräfte Feuerwehrleinen in die tiefe Senke hinab, mit deren Hilfe die Schleifkorbtrage anschließend vorsichtig aus dem unwegsamen Gelände nach oben gezogen wurde. Foto: Feuerwehr

Rettung aus schwierigem Gelände mit Schleifkorbtrage

Nach der Erstversorgung durch das Rettungsdienstpersonal wurde der Patient in die Schleifkorbtrage umgelagert und bis zu dem Punkt getragen, an dem das Gelände wieder anstieg. Von dort ließen die Einsatzkräfte zwei Feuerwehrleinen hinab, die an der Trage befestigt wurden. Anschließend wurde der Patient vorsichtig und unter Begleitung mehrerer Feuerwehrkräfte nach oben gezogen.

Am Rettungswagen angekommen, unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst weiterhin bei der Umlagerung des Patienten. Nach rund 45 Minuten konnte dieser schließlich zur weiteren Behandlung in das Elbe-Klinikum nach Stade transportiert werden. Damit war der Einsatz auch für die Feuerwehr beendet. Im Einsatz waren ein Rettungswagen des DRK Stade sowie die Feuerwehr Klint.

Von Jürgen Lange

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