Über die Einfahrt zur Tiefgarage laufen größere Mengen Wasser in die Tiefgarage und in den Kellerbereich. Die Feuerwehr pumpt Wasser aus der vollgelaufenen Garage. Foto: Lange
Über die Einfahrt zur Tiefgarage laufen größere Mengen Wasser in die Tiefgarage und in den Kellerbereich. Die Feuerwehr pumpt Wasser aus der vollgelaufenen Garage. Foto: Lange
Hechthausen besonders betroffen

Gewitterfront zieht durch Samtgemeinde Hemmoor: Starkregen setzt Keller unter Wasser

14.07.2026

Heftige Gewitter und Starkregen führten in der Samtgemeinde Hemmoor zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Keller und Garagen wurden überflutet. Besonders betroffen war die Gemeinde Hechthausen.

Eine Gewitterfront mit Starkregen hat am Montagabend (13. Juli 2026) in der Samtgemeinde Hemmoor mehrere Feuerwehreinsätze ausgelöst. Besonders betroffen war die Gemeinde Hechthausen. Nachdem am Montag bereits mehrere Feuerwehren bei einem Großfeuer in Hemmoor mehrere Stunden im Einsatz gewesen waren, mussten am Abend erneut Kräfte ausrücken.

Gegen 18.45 Uhr wurde nach heftigem Starkregen die Feuerwehr Klint alarmiert. In der Straße Sandfeld-Ost war bei einem Wohnhaus mit Tiefgarage Wasser in die Garage eingedrungen. Das Wasser stand bereits etliche Zentimeter hoch und drohte in angrenzende Räume zu laufen. Über die Einfahrt waren größere Mengen Wasser in die Tiefgarage und in den Kellerbereich gelaufen. Auch der Flur zur Tiefgarage stand mehrere Zentimeter unter Wasser. Mit einer Tauchpumpe wurde ein Großteil des Wassers abgepumpt, den Rest entfernten die Einsatzkräfte mit einem Nasssauger. So konnte verhindert werden, dass weitere Räume betroffen wurden.

Nach Starkregen steht Wasser in einer Garage im Kellergeschoss eines Wohnhauses in der Straße Sandfeld-Ost. Einsatzkräfte der Feuerwehr Klint pumpen das eingedrungene Wasser ab. Foto: Lange

Noch während dieses Einsatzes wurden die Kräfte zu einer weiteren Einsatzstelle in unmittelbarer Nähe gerufen. Die Feuerwehr Klint teilte sich daraufhin auf. Auch dort hatte Starkregen eine Garage im Kellergeschoss überflutet. Einige Zentimeter Wasser wurden mit einem Nasssauger beseitigt, bevor es weitere Räume erreichen konnte. Die Feuerwehr Klint war mit 15 Einsatzkräften vor Ort.

Unwetter in Hemmoor und Hechthausen: Baugrube voll Wasser

Gegen 18.50 Uhr wurde die Feuerwehr Hechthausen in den Birkenweg alarmiert. Dort war durch das Gewitter eine große Wassermenge die Waldstraße hinuntergelaufen und im Birkenweg direkt in eine Baugrube geflossen. In der Grube hatte sich bereits viel Wasser gesammelt, das in den Keller zu laufen drohte. Die Baugrube wurde leergepumpt. Nach 45 Minuten war der Einsatz beendet.

Da eigene Mittel der Bewohner nicht zum Erfolg führen, wird ein Nasssauger eingesetzt. Feuerwehrkräfte pumpen nach dem Starkregen Wasser aus dem überfluteten Keller. Foto: Lange

Um 20.15 Uhr wurde die Feuerwehr Hechthausen erneut alarmiert, dieses Mal in die Straße Auf den Wieden. Dort war ebenfalls Wasser in einen Keller eingedrungen. Der gesamte Keller stand auf etwa 60 Quadratmetern unter Wasser. Da die eigenen Mittel der Bewohner nicht ausreichten, setzte die Feuerwehr einen Nasssauger ein. Nach etwa einer Stunde rückten die Einsatzkräfte wieder ein.

Am Dienstagmorgen (14. Juli 2026) gegen 6.15 Uhr rückte die Feuerwehr in den Lindenweg im Hemmoorer Stadtteil Warstade aus, weil in einem Haus vermeintlich Rauchmelder Alarm schlugen. Bei der Kontrolle stellte sich jedoch heraus, dass nicht Rauchmelder, sondern der laut piepsende Wecker der Bewohnerin den Alarmton verursacht hatte.

Von Jürgen Lange

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