Holzstapel brennt am Wohnhaus in Hemmoor: Nachbar verhindert größeres Feuer
Ein Anwohner entdeckt in Hemmoor-Basbeck Rauch, alarmiert die Feuerwehr und warnt Nachbarn. So kann am Montagabend ein Übergreifen der Flammen auf ein Wohnhaus verhindert werden.
Dank des schnellen Handelns eines aufmerksamen Nachbarn und eines Großeinsatzes der Feuerwehr ist am Montag (12. Oktober 2026) ein größerer Gebäudebrand in Hemmoor verhindert worden. Gegen 21.25 Uhr entdeckte ein Anwohner während eines Abendspaziergangs im Feldweg im Stadtteil Basbeck eine starke Rauchentwicklung. Er alarmierte umgehend die Feuerwehr und warnte die betroffenen Nachbarn.
Die Regionalleitstelle Unterweser-Elbe (IRLS) hatte nach dem Notruf bereits um 21.29 Uhr Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst entsandt. Beim Eintreffen der ersten Einheiten bestätigte sich die Lage: Ein direkt an ein Wohnhaus mit angrenzender Garage angebauter Brennholzlagerunterstand stand aus bislang ungeklärter Ursache in Brand.

Mehrere Atemschutztrupps bauten umgehend eine Wasserversorgung aus den Löschfahrzeugen auf und leiteten einen massiven Löschangriff ein. Um alle Glutnester zu erreichen, mussten Teile des brennenden Holzhaufens mühsam auseinandergeworfen werden. Zudem öffneten Einsatzkräfte einen angrenzenden Schuppen mit einer Säbelsäge, um eine Ausbreitung des Feuers im Dach- oder Wandbereich auszuschließen.

Nachdem das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht worden war, kontrollierten die Einsatzkräfte den gesamten Holzstapel intensiv mit einer Wärmebildkamera. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurde das Holz reichlich mit Wasser benetzt. Gegen 22.45 Uhr konnte schließlich "Feuer aus" gemeldet werden. Verletzt wurde niemand. Zur genauen Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Da die Brandursache unklar ist, nahm die Polizei Hemmoor noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen auf.

Im Einsatz waren rund 70 Kräfte der Ortsfeuerwehren Basbeck, Warstade und Hechthausen, Gemeindebrandmeister Björn Müller und dessen Stellvertreter Malte Schimmelpfennig, Meik Kramer von der Abschnittsleitung und dessen Stellvertreter Torben Offermann, ein Rettungswagen des Cuxland-Rettungsdienstes, ein Rettungswagen der Bereitschaft Land Hadeln des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie zwei Beamtinnen der Polizei Hemmoor.
Von Jürgen Lange
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