"Rassismus ist unnötig" - Omas gegen Rechts fördern Austausch mit Kindern
In Hemmoor setzten sich die Omas gegen Rechts anlässlich des Weltkindertages für Kinderrechte ein. Mit klaren Worten forderten sie, den Sorgen und Ängsten der Kinder Gehör zu schenken, um eine starke Zukunft zu sichern.
Anlässlich des Weltkindertages sind die Omas gegen Rechts in Hemmoor in den Austausch mit Kindern und Jugendlichen gegangen.
"Starke Kinder, starke Zukunft!" - das war das Motto des diesjährigen Weltkindertages. Dazu haben die Omas gegen Rechts am Sonnabend (26. September 2026) mit einem Stand beim Herbstmarkt auf dem Bürgermarkt in Hemmoor aufmerksam gemacht.
Nur Kinder, die ernst genommen werden, die gesehen und gehört werden, sind in der Lage, stark zu werden, sagen die Omas gegen Rechts. "Deshalb ist es so wichtig, Kinder sichtbar zu machen und Probleme zu benennen." Hierfür tragen Erwachsene die Verantwortung, denn Kinder haben keine Lobby, betonen sie.
Austausch mit Kindern und Jugendlichen
An ihrem Stand hatten sie neben Überraschungen für kleine und große Kinder auch Info-Material über Kinderrechte, Lose mit einem Glückwunsch zu Kinderrechten und vieles mehr. "Es kam zu spannenden Gesprächen, die nachdenklich machten, einem interessanten Austausch und einigen Statements", sagten sie. "Rassismus ist unnötig", sagte ein zehnjähriger Junge. Drei Worte, eine klare Ansage, finden die Omas gegen Rechts. Im Gespräch fragten sie zwei Jugendliche nach ihren Wünschen für die Zukunft. Ihre Antwort: "Billigere Lebensmittel für ältere Menschen." Und: "Eine bessere Rente." Die beiden 17-Jährigen hätten dabei hauptsächlich an ihre Großeltern gedacht, erklärten sie auf Nachfrage.
Die Omas gegen Rechts positionieren sich bei dem Thema klar: "Unsere Forderung an die Politik: Hört den Kindern und Jugendlichen zu! Nehmt ihre Sorgen und Ängste ernst!"
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