Kollision mit Wolf auf der A27 im Kreis Cuxhaven: Tier nach Unfall erschossen
Ein nächtlicher Zusammenstoß auf der A27 in Geestland (Kreis Cuxhaven) mit einem Wolf endete für einen Bremerhavener glimpflich, forderte aber das Leben des Tieres. Die Polizei und eine Amtstierärztin mussten anrücken, um die Situation zu klären.
Es dürfte ein Albtraum für viele Autofahrer sein: Nachts läuft plötzlich ein Wolf über die Fahrbahn. So erging es einem 39-jährigen Bremerhavener, der in der Nacht zu Donnerstag (23. April 2026) kurz nach 0 Uhr auf der A27 unterwegs war. Zwischen Neuenwalde und Debstedt stand nach Auskunft der Polizei plötzlich ein Wolf nahe der Mittelschutzplanke.
Der Bremerhavener konnte nicht mehr ausweichen und prallte mit dem Raubtier frontal zusammen. Der Wolf wurde dabei schwer verletzt, schleppte sich nach dem Unfall auf den Grünstreifen zwischen Leitplanke und Wildschutzzaun und blieb dort liegen.
Unfall mit Wolf auf der A27: Tier erschossen
Die Polizei hat dann trotz nächtlicher Stunde die Amtstierärztin erreicht, die nach Begutachtung der schweren Verletzungen des Tieres anordnete, dass es von einem Jäger erschossen werden muss. Das passierte auch.
Der Autofahrer aus Bremerhaven kam bei dem Unfall mit einem Schrecken davon. Sein Auto wurde allerdings durch den Zusammenstoß erheblich demoliert und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro. (iha)