Kontrollen in Cuxhaven und Umgebung: Polizei und Schulkinder sprechen mit Fahrern
Im Landkreis Cuxhaven nimmt die Polizei wieder verstärkt Verkehrssünder ins Visier. Dabei stehen nicht nur Raser im Fokus, sondern auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr, an dem Schulkinder aktiv beteiligt werden.
Die Polizeiinspektion Cuxhaven nimmt aktuell wieder verstärkt den Verkehr unter die Lupe - und kündigt Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrssicherheitsaktionen überall im Landkreis an. Zu hohe Geschwindigkeit bleibe weiterhin die Hauptunfallursache, "gerade wenn es um Unfälle mit schweren [...] Folgen geht", heißt es.
Am Montag (13. April 2026) führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen auf der L134 zwischen Beverstedt und Stubben sowie auf der L135 zwischen Stotel und Hahnenknoop durch. An der L134 stellten die Beamten vier Fahrzeuge fest, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Hinzu kamen zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, ein Gefahrgutverstoß und "mehrere, kleinere Ordnungswidrigkeiten". An der L135 waren den Angaben zufolge sieben Verkehrsteilnehmer zu schnell, ein Fahrer nutzte sein Handy während der Fahrt und einer hatte verbotenerweise eine Blitzerwarn-App eingeschaltet.
Grodener Chaussee in Cuxhaven: "Eine der meistbefahrenen Straßen"
Am Dienstag (14. April 2026) startete die Polizei eine Verkehrssicherheitsaktion an der Ritzebütteler Schule. Die Grodener Chaussee, an der die Schule liegt, sei "eine der meistbefahrenen Straßen in der Stadt", teilt die Polizei mit. Vor der Schule gilt seit einiger Zeit Tempo 30.
Die Polizei führte Geschwindigkeitsmessungen durch, zusammen mit Schulkindern. Die Schulkinder hatten dafür Bilder gemalt, die sie für vorbildliches oder mangelhaftes Fahrverhalten austeilten. Unter Anleitung der Polizisten machten sie auf das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufmerksam und verteilten auch Lob. Für die Kinder sei die Aktion "ein absolutes Highlight" gewesen, resümiert ein Polizeisprecher.
Eine Verkehrsteilnehmerin sei mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen, also doppelt so schnell wie erlaubt. Sie muss den Angaben zufolge mit einem dreistelligen Bußgeld und einem Punkt rechnen. "Die Aktionen werden in den nächsten Tagen an anderen Stellen weiter fortgeführt werden", heißt es.