Tiemo Wölken (SPD) aus Otterndorf darf weiter in Brüssel und Straßburg mitreden
Tiemo Wölken (SPD) hat's geschafft. Der gebürtige Otterndorfer zieht erneut ins Europaparlament ein. Er ist einer von neun Niedersachsen, die in der neuen Legislaturperiode in Brüssel und Straßburg mitreden dürfen.
Auch wenn die SPD Federn lassen musste, hat es für den 38-jährigen Wahl-Osnabrücker, der auf Listenplatz 12 angetreten war, für den Sprung ins Europaparlament gereicht.
Wölken ist kürzlich zum ersten Mal Vater geworden und verbrachte den Wahlabend bei seiner Familie. Der Europaabgeordnete nahm schriftlich zum Wahlausgang Stellung: "Dieses Ergebnis müssen wir als das nehmen, was es ist: Ein deutliches Zeichen, dass wir als Sozialdemokratie aktuell nicht gut genug vermitteln, was wir für die Menschen in Deutschland und Europa erreichen wollen - und auch bereits erreicht haben."
Das bundesweite Ergebnis sei für die SPD enttäuschend und liege weit unter dem eigenen Anspruch, so Wölken weiter. "Die Menschen wollen die SPD kämpfen sehen. Für Frieden und Sicherheit, für Investitionen in eine starke Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze. Und für Respekt und soziale Sicherheit; für Menschen, die arbeiten und unser Land am Laufen halten."
Neun Politiker aus Niedersachsen im EU-Parlament
Wölken ist einer von neun Politikerinnen und Politikern, die dem neuen EU-Parlament in Straßburg und Brüssel angehören werden. Wieder mit dabei sind für die CDU David McAllister (Geestland), Lena Düpont (Gifhorn) und Jens Gieseke (Sögel), für die SPD Bernd Lange (Burgdorf) und Tiemo Wölken (Osnabrück), für die Grünen Katrin Langensiepen (Burgwedel) und für die FDP Jan-Christoph Oetjen (Sottrum). Erstmals ins EU-Parlament gewählt wurden für die AfD Anja Arndt (Nortmoor) und für die Partei Volt Deutschland Kai Rasmus Tegethoff (Braunschweig).
CNV-Newsletter
Wissen, was im Cuxland los ist: Alle wichtigen Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven direkt in Ihr Postfach. Hier für den CNV-Newsletter anmelden.