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Auch die Boote der Feuerwehren Odisheim und Otterndorf werden mitalarmiert. Foto: Feuerwehr
Auch die Boote der Feuerwehren Odisheim und Otterndorf werden mitalarmiert. Foto: Feuerwehr
Auto im Graben

Unklarer Notruf löst größeren Einsatz nach Unfall in Wanna aus: Boote rücken aus

18.10.2026

Ein Auto im Graben, ein möglicher Unfall in einem Gewässer und zunächst unklare Angaben: In Wanna (Samtgemeinde Land Hadeln) rückten Feuerwehr, DRK und Polizei an. Auch die Boote wurden zu Wasser gelassen.

Ein ungewöhnlicher Notruf hat am Sonnabend (17. Oktober 2026) gegen 17.20 Uhr für einen umfassenden Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in der Samtgemeinde Land Hadeln gesorgt. Da in der Erstmeldung von einem unklaren Szenario und einem möglichen Verkehrsunfall eines Fahrzeugs in einem Gewässer die Rede war, wurden nach Standardprotokoll auch die Boote der Feuerwehren Odisheim und Otterndorf in die Ortsstraße nach Wanna mitalarmiert.

Noch vor dem vollständigen Eintreffen der Einsatzkräfte konnte vor Ort Entwarnung gegeben werden. Verletzt wurde niemand, im betroffenen Fahrzeug befanden sich keine Personen mehr. Wie sich herausstellte, war ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache rückwärts in einen tiefen, wasserführenden Graben geraten. Da der Motor oberhalb der Wasserlinie blieb und weder Betriebsstoffe noch Öle austraten, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Umwelt.

Drei Feuerwehrfahrzeuge sichern nach Unfall Einsatzstelle

Parallel sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle in der Ortsstraße ab. Neben den Ortsfeuerwehren und Gemeindebrandmeister Matthias Papke war auch die Bereitschaft Wanna des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort, um die sanitätsdienstliche Absicherung und Betreuung der Beteiligten zu gewährleisten. Insgesamt sicherten drei Feuerwehrfahrzeuge die Einsatzstelle. Nach einer kurzen Lagebeurteilung und Abstimmung waren keine weiteren technischen Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich.

Die DRK-Bereitschaft Wanna ist vor Ort, um die sanitätsdienstliche Absicherung und Betreuung der Beteiligten zu gewährleisten. Insgesamt sichern drei Feuerwehrfahrzeuge die Einsatzstelle. Foto: Feuerwehr

Zur Alarmierung hatten nach ersten NEZ/CN-Informationen aufmerksame Anwohner beigetragen. Sie hatten das Auto, darunter Jugendliche und eine erwachsene Person, bereits zuvor beim Manövrieren beobachtet. Als das Auto schließlich rückwärts im Graben zum Stehen kam, wählten die Zeugen den Notruf, um eine Notlage von Insassen auszuschließen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe.

Polizei nimmt nach Unfall in Wanna Ermittlungen auf

Nach etwa einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Sie hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zu den Umständen aufgenommen. Im Rahmen der Überprüfungen wird unter anderem auch die Fahrtüchtigkeit des Fahrers untersucht. Die Feuerwehren und Rettungsdienste konnten ihren Einsatz anschließend beenden und wieder einrücken.

Von Jürgen Lange

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