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Bürgermeister Carsten Hubert zeigt die Pläne für die Sanierung und Dacherneuerungen des Osteland-Festhauses. Foto: Ktramp
Bürgermeister Carsten Hubert zeigt die Pläne für die Sanierung und Dacherneuerungen des Osteland-Festhauses. Foto: Ktramp
Sanierung

Zeitplan steht: Baubeginn beim Osteland-Festhaus in Osten ist Anfang November

von Wiebke Kramp | 12.10.2026 Zuletzt aktualisiert: 12.10.2026 17:53 Uhr

Das Osteland-Festhaus in Osten erhält eine umfassende Modernisierung: Ein Gründach und eine Fotovoltaik-Anlage sollen das fast 90 Jahre alte Gebäude energetisch zukunftssicher machen. Fördergelder unterstützen die Umsetzung erheblich.

Dem Osteland-Festhaus steht eine Frischzellenkur ins Haus.  Aber die Gemeinde Osten  hübscht ihr im Grundbestand  fast 90 Jahre altes Gebäude nicht nur auf, sondern nimmt erhebliche Verbesserungen zur Zukunftssicherung vor. So gibt es wegen regelmäßiger Undichtigkeiten notwendige Dacherneuerungen und Dämmungen, wie Bürgermeister Carsten Hubert gegenüber Rat und Öffentlichkeit darstellte. Das Gebäude erhält ein Gründach sowie auf einer Fläche von über 50 Prozent eine Fotovoltaik-Anlage. "Energetisch bekommt die Halle eine glatte Sechs, sie hat überhaupt keine Dämmung", erläuterte Hubert, "dadurch verpufft die Energie nach oben in den luftleeren Raum." 

Investiert wird aber auch in Elektrik, Elektronik wie Beamer-Anlagen für den großen und kleinen Saal, Beleuchtung, Malerarbeiten, die Überarbeitung der Fußbodenbeläge sowie außen Fugen und Pflasterarbeiten. Unberührt von der gesamten Maßnahme bleibe die relativ neue Gastherme sowie der Küchenbereich und die Sanitäranlage, die aber einen neuen Anstrich erhält. Die Maßnahmen erfolgten in enger Absprache mit Pächter Jan Nachtigall, betonte Hubert erneut. "Was noch nicht feststeht, ist das Farbkonzept", das wird Aufgabe des neuen Rates sein."

Um das umfängliche Sanierungsvorhaben umsetzen zu können, wird die Gemeinde aus zwei Fördertöpfen "Zile" und "Leader" unterstützt, sodass der Eigenanteil gering bleiben kann. Für die Gesamtmaßnahme seien 800.000 Euro veranschlagt worden, wobei die Gemeinde nahezu eine 100-prozentige Förderung erhalte, so der Bürgermeister.

Er bedauerte den recht späten Start im Herbst, "aber wir konnten nicht vorher anfangen, weil noch Förderzusagen fehlten." Daher kam es zu Verzögerungen bei den Ausschreibungen und Auftragsvergaben, die jetzt erst erfolgt seien. Auf Nachfrage erläuterte der Bürgermeister, dass dabei Firmen aus der Region den Zuschlag erhalten hätten.

Keine Veranstaltungen von Januar bis März

Carsten Hubert kündigte für die erste Woche im November die Aufstellung des Baugerüstes an. Schritt für Schritt werde anschließend das alte Dach ab- und parallel aufgebaut. Das Gründach entstehe im neuen Jahr. Von Januar bis März könnten wegen des Innenausbaus keine Veranstaltungen stattfinden. Die Küche könne jedoch durchgängig weiter genutzt werde. Die Baumaßnahmen dürften montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr stattfinden sowie sonnabends nach vorheriger Ankündigung.

"Ich freue mich, dieses Projekt an meine Nachfolge übergeben zu können, so wie ich damals den Kindergartenbau von Siegfried Wichmann übernommen habe", sagte der scheidende Ostener Bürgermeister.

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Wiebke Kramp

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