Zwei Unfälle bei Starkregen in kurzer Zeit auf der A27 bei Bremerhaven/Geestland
Auf der A27 ereigneten sich binnen einer Stunde zwei Unfälle. Starkregen und unangepasste Geschwindigkeit führten zu Kollisionen mit der Mittelschutzplanke. Ein Beifahrer kam ins Krankenhaus.
Am Sonnabend (4. Juli 2026) kam es zu zwei Autounfällen auf der Bundesautobahn 27 aufgrund von Starkregen.
Gegen 17.55 Uhr geriet ein 25-jähriger Bremerhavener mit seinem Sprinter an der Anschlussstelle Debstedt beim Auffahren in Richtung Walsrode ins Schleudern. Er kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Nach Angaben der Polizeiinspektion Cuxhaven kam das Auto entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen, der Fahrer konnte es anschließend eigenständig auf den Standstreifen fahren. Am Sprinter entstand ein Sachschaden, der auf 5000 Euro geschätzt wird. Der 25-Jährige blieb unverletzt.
Gegen 18.50 Uhr geriet ein 18-jähriger Bremerhavener mit seinem Auto im Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Bremerhaven-Zentrum auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Nach Angaben der Polizei kam er im Anschluss auf dem Standstreifen zum Stehen. Ein 17-jähriger Beifahrer klagte nach dem Unfall über Schmerzen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das Auto blieb fahrbereit, der entstandene Schaden liege im unteren vierstelligen Bereich, teilt die Polizei mit.
Grund für die Unfälle dürfte laut Polizei in beiden Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit angesichts der besonderen Fahrbahnverhältnisse gewesen sein. Die Polizei empfiehlt bei starkem Regen mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren.
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