Neuansiedlung im Hafen von Cuxhaven: Arbeitsplätze und Produktionshallen entstehen
Das Unternehmen Unimacts siedelt sich in Cuxhaven an. Es sollen neue Hallen und neue Arbeitsplätze im Deutschen Offshore-Industrie-Zentrum entstehen. Das gaben die Stadt Cuxhaven und die CuxHafEn GmbH im Rahmen der WindEnergy-Messe Hamburg bekannt.
Im Rahmen der Messe WindEnergy Hamburg haben die Stadt Cuxhaven und die Cuxhavener Hafen Entwicklungsgesellschaft (CuxHafEn GmbH) eine weitere Unternehmensansiedlung im Deutschen Offshore-Industrie Zentrum (DOIZ) bekannt gegeben. Mit Unimacts kommt ein weiterer Zulieferer- und Montagebetrieb für Siemens Gamesa an den Standort. Damit wächst die Zahl der Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie in Cuxhaven weiter.
Nur wenige Meter vom Turbinenhersteller Siemens Gamesa entfernt hatte zuletzt Jupiter Bach im vergangenen Jahr den Kaufvertrag für ein rund ein Hektar großes Grundstück unterzeichnet. Das neue Werk soll bis zu 4,5 Millionen Euro kosten. Die Halle wird derzeit gebaut. Jupiter Bach ist ebenfalls als Systemlieferant für Siemens Gamesa tätig und fertigt sogenannte Gondelkeller - das Unterteil beziehungsweise Fundament der Gondel einer Windkraftanlage.
Große Lagerfläche für fertige Gondeln
Im Mai 2025 wurde die ehemalige Nordmark-Halle in Cuxhaven an einen neuen Investor verkauft. Im Mai 2025 wurden die neuen Investoren offiziell vorgestellt. Bei den neuen Investoren handelt es sich um die Unternehmensgruppe Jiangsu Zhenjiang New Energy (JZNEE) mit Sitz in Jiangyin City, China. Zur Gruppe gehört unter anderem das Unternehmen Northwind, dessen Firmenschild an der früheren Nordmark-Halle angebracht ist. JZNEE arbeitet schon seit Langem mit Siemens zusammen und ist als Teilelieferant aktiv - eine Rolle, die künftig auch in Cuxhaven eingenommen werden soll.
Um die Flächen miteinander zu verbinden, Platz zu schaffen und die Wege im Hafen effizienter zu gestalten, arbeitet Siemens Gamesa derzeit an einer neuen Logistikfläche. Auf einer Fläche von rund 55.000 Quadratmetern im Norden des Werksgeländes entsteht die neue Lagerfläche. Das Gelände befindet sich bereits seit vielen Jahren im Unternehmensbesitz und soll künftig für fertige Gondeln von Offshore-Windenergieanlagen genutzt werden. Ziel ist es, Transportwege zu verkürzen, Emissionen einzusparen sowie logistische Abläufe zu optimieren.
Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie
Unimacts wird sich im Zuliefererpark des DOIZ eingliedern und auf einem rund 15.000 Quadratmeter großen Grundstück Produktions- und Montagehallen für die Herstellung von GFK-basierten Außenverkleidungen für Windturbinen errichten. Zunächst sollen nach Angaben der Stadt Cuxhaven bis zu 25 neue Arbeitsplätze entstehen. Das amerikanische Unternehmen ist auf globale Fertigungs- und Lieferkettenlösungen für die Erneuerbare-Energien spezialisiert.
Den Ansiedlungsvertrag unterzeichneten Oberbürgermeister Uwe Santjer in seiner Funktion als Geschäftsführer der Cuxhavener Hafenentwicklungsgesellschaft gemeinsam mit Co-Geschäftsführer Peter Miesner sowie Vertretern der Wirtschaftsförderung Cuxhaven. Von den ersten Gesprächen über die Standortentwicklung bis hin zum erfolgreichen Vertragsabschluss habe die Wirtschaftsförderung der Stadt das Vorhaben in Abstimmung mit allen beteiligten Partnern unterstützt. "Die Ansiedlung von Unimacts ist ein weiterer Meilenstein für den Wirtschafts- und Industriestandort Cuxhaven. Sie unterstreicht die Attraktivität des Deutschen Offshore Industrie Zentrums und stärkt die gesamte Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergie vor Ort", so der Oberbürgermeister.
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