Nach Brand in Loxstedt: 58-Jähriger kommt in Untersuchungshaft
Ein 58-Jähriger soll in Loxstedt kurz vor einer geplanten Zwangsräumung seine Wohnung angezündet haben. Nachbarn konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Nach einem Brand in einem Reihenmittelhaus in der Hohewurthstraße in Loxstedt sitzt ein 58-jähriger Mann inzwischen in Untersuchungshaft. Ihm wird vorsätzliche schwere Brandstiftung vorgeworfen.
Nach Angaben von der Staatsanwaltschaft Stade und der Polizeiinspektion Cuxhaven soll der Mieter am Mittwochmorgen (17. Juni) gegen 6 Uhr das Feuer in seiner Wohnung selbst gelegt haben. Anschließend habe er den Brandort verlassen. Für denselben Tag war nach bisherigen Erkenntnissen die Zwangsräumung seiner Wohnung vorgesehen.
Ein Zeuge bemerkte den Brand frühzeitig und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Bewohner der angrenzenden Nachbarwohnung konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz und löschten die Flammen. Ein Feuerwehrmann erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt.
Der Tatverdächtige wurde später in einem Auto auf der Bundesstraße 71 im Bereich Bremerhaven angetroffen. Nach Polizeiangaben stand er deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade erließ das Amtsgericht Geestland Untersuchungshaft gegen den Mann. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen dauern an.
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