Nach Einbruch in Stade: Polizei verfolgt Jugendlichen bis zum Skatepark
Ein angeblicher Hundeabholer klingelt in Stade an der Haustür einer Seniorin. Kurz darauf wird in ihr Haus eingebrochen. Nach dem Einbruch gerät ein 15-Jähriger ins Visier der Polizei. Der Jugendliche flüchtet vor den Beamten bis zum Skatepark.
Ein junger Mann klingelte nach Angaben der Polizeiinspektion am Mittwoch, 17. Juni 2026, gegen 19.15 Uhr an der Haustür einer älteren Frau im Gertrudenweg in Stade. Er behauptete, zur Abholung eines Hundes geschickt worden zu sein. Die Bewohnerin erklärte ihm, dass er sich offenbar geirrt habe.
Kurz darauf verließ die Frau ihr Grundstück. Als sie etwa 25 Minuten später zurückkehrte, stellte sie fest, dass eingebrochen worden war. Die Wohnräume waren durchsucht worden, zudem fehlte Schmuck. Zuvor hatte die Frau den angeblichen Hundeabholer gemeinsam mit weiteren jungen Männern in der Nähe ihres Hauses gesehen.
Verfolgung endet am Skatepark
Anhand der Personenbeschreibungen traf eine Polizeistreife im Bereich des Bahnhofs auf zwei polizeibekannte Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren. Der 15-Jährige flüchtete sofort und wurde nach einer Verfolgung bis zum Skatepark gestellt.
Dort unterstützten eine Frau und ein Mann aus Stade die Beamten, indem sie den Jugendlichen festhielten. Während der Festnahme trat der 15-Jährige nach der 42-Jährigen und traf sie am Bein.
Die Jugendlichen bestreiten eine Beteiligung an dem Einbruch. Die Polizei stellte Lachgas sowie die Mobiltelefone der beiden Verdächtigen sicher. Für den Abend wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls, wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz sowie wegen Körperverletzung zum Nachteil der 42-jährigen Passantin eingeleitet.
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