Dieses Kraut scheint Wunder zu wirken
Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: Wunderkaut Salbei.
Diese Pflanze habe ich eigentlich immer eher im Heilkräuterbeet verortet als in der normalen täglichen Küche. Doch offensichtlich kann Salbei viel mehr, als in Form von heißem Tee bei Halsschmerzen Linderung zu verschaffen. Nachdem das Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) sich diesem Kraut in seinem aktuellen Newsletter so schwärmerisch widmet, sind mein Appetit und mein Interesse geweckt. Die BzfE hat nämlich ein echtes Loblied auf dieses herbe, leicht bittere Gewürz mit frischer Eukalyptusnote verfasst, das besonders in der mediterranen Küche geschätzt wird. Ein echter Alleskönner, ein wahres Wunderkraut scheint es zu sein., das besonders Frühlingsgerichten das gewisse Etwas verleiht. Mehr noch: Die ätherischen Öle sorgen dafür, das Essen bekömmlicher zu machen, was besonders bei fettreichen Fleischgerichten helfen soll. Und sogar einen praktischen Küchentipp hat das BzfE parat: Sein volles Aroma entwickele Salbei beim sanften Erhitzen in Fett. So verleihe eine einfache Salbeibutter Nudeln, Gnocchi, Geflügel oder Fisch eine besondere Geschmacksnote. Dafür werde Butter zerlassen, mit fein geschnittenen Salbeiblättern aromatisiert und anschließend mit etwas Pfeffer abgeschmeckt. Das hört sich für mich ziemlich köstlich an. Demnächst werde ich wohl mit diesem Kraut mal meine Pasta aufpeppen.