Und wieder überzeugen die Teams aus Hafnarfjördur
Seit Jahren begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung. Heute: Handball in unserer Partnerstadt.
Ich liebe Island und fahre seit vielen Jahren regelmäßig Jahr für Jahr auf die Insel aus Feuer und Eis. Das lag am Anfang natürlich auch an der Partnerschaft von Cuxhaven mit Hafnarfjördur. Mal ganz abgesehen von den herzensguten Menschen und der beeindruckenden grandiosen Natur gibt es aber noch andere Dinge, die ich an dieser großen Insel und ihren Einwohnern schätze. Die langfristige Planung der Kommunen, was künftige neue Stadtteile betrifft. Lang im Voraus geplant, werden die Vorhaben zügig und meist vor der anvisierten Zeit umgesetzt. Bei uns einfach nicht mehr zu erwarten. Und stets spielen auch Sportstätten eine große Rolle. Seien es Schwimmbäder, Fußballplätze oder Sporthallen. Klar, auf Island gibt es eine lange Phase der Dunkelheit. Sport ist da eine schöne Alternative. Und in unserer Partnerstadt Hafnarfjördur gibt s wesentlich mehr Sporthallen, als in Cuxhaven. Obwohl Hafnarfjördur nur rund 28.000 Einwohner hat. Schwimmen (es gibt ein grandioses Bad und zahlreiche kleinere Bäder), Fußball und Handball sind die dominierenden Sportarten. Im Fußball ist FH des Öfteren isländischer Meister geworden. Im Handball sind FH Hafnarfjördur und Haukaur Hafnarfjördur mehrfache Titelträger. Und eine von beiden Mannschaften wir auch in dieser Saison im Finale der isländischen Handballmeisterschaft stehen. Denn im Halbfinale kommt es zum direkten Duell der Teams. Egal wer ins Finale kommt: Da drücke ich Hafnarfjördur natürlich die Daumen.