Verspätete Visionen für das neue Jahr
Seit Jahrzehnten begeistert die Kolumne "Moin Cuxhaven" die Leserinnen und Leser der Cuxhavener Nachrichten. Inzwischen sorgt die Rubrik auch auf cnv-medien.de für Unterhaltung und Information. Heute: Das Basteln von Visionboards
Von Neujahrsvorsätzen oder Horoskopen kann jeder halten, was er möchte. Auch ich stehe solchen Dingen skeptisch gegenüber, trotzdem gibt es jedes Jahr ein paar eigene Vorsätze und gelegentlich auch mal einen Blick in die Horoskope. Was ich jedoch wirklich gut finde, sind Visionboards. Meine damalige Mitbewohnerin hat mich auf die Idee gebracht und für das vergangene Jahr hatte ich zum ersten Mal eins gebastelt.
Wer sich unter einem Visionboard nichts vorstellen kann: Man klebt auf ein Plakat verschiedene Fotos, auf denen Dinge abgebildet sind, die man sich für das neue Jahr vornimmt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mehr Sport kann dabei genauso auftauchen, wie motivierende Sprüche oder ein Symbol dafür, wie man sich selbst entwickeln möchte. Statt also zu schreiben, dass man sich gesünder ernähren möchte, stellt man diesen Vorsatz visuell dar. Dabei geht es aber nicht nur um Ziele, sondern auch um Träume und Wünsche. Durch das tägliche Ansehen bleiben die eigenen Ambitionen präsent und geraten nicht ins Vergessen.
Dieses Jahr etwas verspätet, habe ich mit einer Freundin aus der Heimat am Wochenende also ein solches Visionboard gebastelt. Über 20 Fotos hatte ich hochmotiviert ausgedruckt, um festzustellen, dass die nicht so einfach auf das DIN-A3-Blatt passten. Also wurde zugeschnitten, Bilder wurden platziert und die Position wurde wieder getauscht, bis ich endlich zufrieden war. Über drei Stunden haben wir an dem Abend gebastelt, am Ende waren wir beide mit unseren jeweiligen Ergebnissen zufrieden.
Das Visionboard benötigt jetzt noch einen schönen Platz in meiner Wohnung, damit ich mir meine Visionen für das Jahr 2026 immer wieder vor Augen führen kann.