Ein Blick in die Zukunft:

Nachwuchsreporter über den Zukunftstag

28.04.2016

CUXHAVEN. Fünf Nachwuchsreporter verbrachten den Zukunftstag in der Redaktion. Sie befragten andere Kinder zu ihrer Teilnahme am Zukunftstag.

Normalerweise bietet Ernährungsberaterin Bärbel Lührs Abnehmkurse für Übergewichtige an. Außerdem berät sie Kinder, die an einer Laktose- oder Fruktoseintoleranz erkrankt sind. Am gestrigen Zukunftstag brachte sie Kindern und Jugendlichen bei der AOK den Beruf des Ökotrophologen, wie Ernährungsberater in der Fachsprache heißt, näher.

Die „zukünftigen Ernährungsberater“ lernten viel über die richtige Getränkewahl und darüber, was in ihrem Getränkealltag gut für sie ist. Bärbel Lührs befragte die Schüler, was sie täglich für Getränke zu sich nehmen. Nach der Befragung sollten die Jugendlichen verschiedene Getränke für geeignetem, weniger geeignetem und ungeeignetem Konsum sortieren. Die Kinder ordneten Mineralwasser, Wasser mit Geschmack und den Saft zu den gesunden Getränken und sortierten Getränke wie Energiedrinks zu den ungesunden Getränken. Lührs stellte den Schülern einige kleine Fallen. So fanden sie heraus, dass Milch eigentlich gar nicht zu den Getränken, sondern zu den Milchprodukten gehört.

Das frisch gewonnene Wissen der Gäste über gesunde und ungesunde Getränke wurde anschließend mit einem Quiz auf die Probe gestellt. Die Schüler stellten unter Beweis, dass sie gut aufgepasst hatten, denn die meisten wussten auf Anhieb die richtigen Antworten auf alle Fragen.

Anschließend bereiteten sie sich in der Gemeinschaftsküche des AOK-Gebäudes mit den Auszubildenden Obst- und Käsespieße für ein gesundes, ausgewogenes Frühstück zu. Frisch gestärkt ging es zum Abschluss auf eine spannende Rallye über Ernährung. Organisiert wurde der Zukunftstag von den Auszubildenden Patrick Müller und Jennifer Döscher. Sie sind beide im ersten Lehrjahr als „Sozialversicherungsfachangestellte“. Ihr Ziel war es, dass die Kinder einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche der AOK bekommen und sich vielleicht später für einen Ausbildungsplatz bewerben.

„ Ich bin am Zukunftstag zur AOK gegangen weil ich mich für gute Ernährung sehr interessiere“, erklärte Teilnehmer Pascal Sehtmann. Ob er später wirklich bei der AOK arbeiten möchte, wisse er aber noch nicht so genau. Er könne sich auch vorstellen, Lehrer zu werden. „Ich bin zur AOK am Zukunftstag gegangen weil ich durch meine Freundin auf die Idee gekommen bin. Das Thema interessierte mich gleich“, sagte Tabea Zunke. Aber in dem Bereich zu arbeiten könne, sie sich nicht vorstellen. Sie möchte lieber Tierärzten werden. Doch sicher ist sie sich noch nicht.

Azubi Patrick Müller bewarb sich bei der AOK, weil er eine Anzeige in der Zeitung gelesen hatte. Jennifer Döscher hat den Beruf „Sozialversicherungsfachangestellter“ auf einer Messe von der AOK für sich entdeckt. Bereut haben beide ihre Entscheidung nicht. „Durch abwechslungsreiche Lehrgänge kommt keine Langeweile auf“, sagt Müller.

Von Jonas Gohlke, Alina Doss und Marcel Kriedemann

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