Altenwalderinnen scheitern an sich selbst
In der Handball-Landesliga der Frauen musste das Team des TSV Altenwalde eine unnötige Niederlage hinnehmen. Beim TV Neerstedt II unterlagen die Schützlinge von Trainerin Miriana Schnautz mit 32:38.
TV Neerstedt II - TSV Altenwalde 38:32 (23:22): Die Altenwalderinnen konnten dem Tabellendritten lange Zeit Paroli bieten. Und das, obwohl die TSverinnen schon in der ersten Hälfte eine hohe Fehlerquote aufwiesen. Aber der Einsatz stimmte. So führte das Team von Trainerin Miriana Schnautz nach 20 Minuten mit 17:15.
Was auffiel: Gleich drei Siebenmeter wurden in der ersten Hälfte vergeben, ansonsten hätte Altenwalde vorn gelegen. Dafür überzeugte Torhüterin Joy Stüven, die drei Siebenmeter parierte und auch ansonsten eine starke Leistung zeigte. Das traf aber nicht auf die Abwehr zu, die nicht beherzt genug zur Sache ging. Zur Halbzeit lag Neerstedt 23:22 vorn. Kurz vor der Pause hatte es eine unnötige Zeitstrafe für Laura Kühne gegeben, in der zweiten Hälfte dann gleich zu Beginn auch noch eine Zeitstrafe gegen Denise Bode. Das brach den Altenwalderinnen letztendlich das Genick.
Neerstedt nutzte die Überzahl und zog mit einem 4:0-Lauf auf 27:22 davon. Der TSV konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. "Wir scheitern letztendlich an uns selbst. Wir haben gute Phasen, in denen wir unser Potenzial abrufen können, verfallen aber in Stresssituationen wieder in alte Muster und verlieren den Faden. Wir werden nun zeitnah in die Winterpause gehen und dann Anfang Januar, nachdem wir Kraft getankt haben, in die Rückrunde starten. Und zwar am 24. Januar in Daverden. Dann möchten wir die Wende einleiten", analysierte Trainerin Miriana Schnautz.