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Nach seiner Sperre bestritt Deon McDuffie am Sonnabend sein erstes Heimspiel für die BasCats, war mit 15 Punkten zweitbester Scorer bei den Cuxhavenern, obwohl er schon früh im zweiten Viertel sein viertes Foul aufgedrückt bekam. Foto: Unruh
Nach seiner Sperre bestritt Deon McDuffie am Sonnabend sein erstes Heimspiel für die BasCats, war mit 15 Punkten zweitbester Scorer bei den Cuxhavenern, obwohl er schon früh im zweiten Viertel sein viertes Foul aufgedrückt bekam. Foto: Unruh
Basketball

Cuxhaven BasCats gewinnen gegen Vechta - Trainer Tiedemann trotzdem unzufrieden

von Jan Unruh | 04.10.2026

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg: Die Cuxlandhalle scheint für die Forte Energie RW Cuxhaven BasCats ein guter neuer Spielort zu sein. Auch gegen Rasta Vechta III setzten sich die Cuxhavener durch - aber mit mehr Mühe als gedacht. 

Noch ist die Saison sehr jung. Das merkt man auch am Spiel der BasCats. Die Mannschaft befindet sich noch in der Findungsphase, gewinnt aber zumindest ihre Heimspiele. Nach dem Auftakterfolg gegen Oldenburg vor fast 1000 Zuschauern in der neuen Cuxlandhalle wollten etwas mehr als 500 Menschen auch den zweiten Heimauftritt der BasCats in dieser Saison sehen - seine Premiere vor den eigenen Fans feierte Spielmacher Deon McDuffie, der vor zwei Wochen noch gesperrt gefehlt hatte. Nicht mehr im Kader war dagegen Kristian Solsten Willumsen. Der Däne war erst vor der Saison verpflichtet worden, hat die BasCats aber schon wieder verlassen. "Wir haben uns einvernehmlich getrennt", sagte BasCats-Coach Dennis Tiedemann. Willumsen ist bereits in seine Heimat Esbjerg zurückgereist. In den ersten beiden Partien überzeugte er nur bedingt, stand beim Saisonstart gegen Oldenburg zwar in der Starting-Five, doch beim Gastspiel in Bremerhaven kam er nur auf einen Kurzeinsatz. Im zweiten Heimspiel gegen Vechta starteten die Cuxhavener mit Deon und Darron McDuffie, Eddie Seward, Bakary Coulibali und Aiden Crawford Leacy.

Für den jungen Leacy war es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Der 20-jährige Brite spielte zuletzt für Vechta. Großen Einfluss auf das Spiel hatte er aber auch am Sonnabend nicht. Die Antreiber der BasCats waren eher andere. Neben Deon und Darron McDuffie machte vor allem Bakary Coulibali auf sich aufmerksam - wie im ersten Spiel auch. Gegen Oldenburg war er mit 24 Punkten bester Werfer der BasCats. Und auch gegen Vechta war er mit 17 Punkten Topscorer seines Teams. Coulibali eröffnete auch den Basketballabend mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf nach wenigen Sekunden. Doch nach einem 7:0-Lauf zu Beginn stockte der BasCats-Motor in der Folge. Vechta kam wieder heran und glich sogar aus (7:7). Im Anschluss setzten sich die deutlich erfahreneren BasCats aber stetig ab. Nach dem ersten Viertel führten sie "nur" mit 14:10. In den zweiten zehn Minuten wurde es aber deutlicher. Angetrieben von Darron McDuffie setzten sich die Cuxhavener ab, führten nach 20 Minuten 39:23. Es sah nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch die wurde es nicht wirklich - auch weil Trainer Dennis Tiedemann viel rotierte. "Ich habe versucht, allen Spielzeit zu geben", sagt er. Dadurch wurde es auch mal unstrukturierter auf dem Feld.

BasCats-Trainer Dennis Tiedemann feierte am Sonnabend seinen 48. Geburtstag. Die Cat Dancer sangen ihm schon vor dem Spiel ein Ständchen. Foto: Unruh

Im dritten Viertel kam Rasta Vechta nach einem zwischenzeitlichen 19-Punkte-Rückstand wieder heran. (52:43). Und als die Gäste vier Minuten vor Schluss den Rückstand sogar auf einen Punkt verkürzten (57:56), mussten die BasCats um den Sieg zittern. Die Erfahrung der McDuffie-Brüder und der gut aufgelegte Bakary Coulibali sorgten am Ende aber dafür, dass die BasCats mit 69:61 die Oberhand behielten. "Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren können. Doch wir haben Vechta viel zu lange im Spiel gelassen", sagte Tiedemann. Er machte keinen Hehl daraus, dass er mit der Leistung nur teilweise einverstanden war. "Es ärgert mich, dass einige Spieler ihre Chance nicht nutzen", sagte er. Vor dem Spiel war das Ziel klar: Die BasCats wollten mit einem deutlichen Sieg ein Zeichen setzen. Das ist nicht ganz gelungen. Letztlich zählen für Dennis Tiedemann aber die zwei Punkte. Die haben seine Jungs geholt und ihm damit auch ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Der Cuxhavener Trainer feierte am Spieltag seinen 48. Geburtstag. Passend dazu gab es schon vor dem Spiel ein Ständchen der Cat Dancer, der neuen Cheerleadergruppe der Cuxhaven BasCats. Tiedemann nahm es mit Wohlwollen auf - hätte sich im Anschluss aber einen souveräneren Heimsieg gewünscht. "Wir wollten ein Statement setzen. Das haben wir nicht geschafft. Und das ärgert mich", sagt er. 

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Jan Unruh

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Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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