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FC Cuxhavens Victor Santos De Oliveira kann sich gegen seinen Gegenspieler vom SV Lindwedel-Hope nicht entscheidend durchsetzen – beispielhaft an diesem Nachmittag. Die Cuxhavener fanden kaum Mittel gegen die Gäste. Foto: May
FC Cuxhavens Victor Santos De Oliveira kann sich gegen seinen Gegenspieler vom SV Lindwedel-Hope nicht entscheidend durchsetzen – beispielhaft an diesem Nachmittag. Die Cuxhavener fanden kaum Mittel gegen die Gäste. Foto: May
Fußball

Debakel am Grodener Sportplatz: FC Cuxhaven geht gegen SV Lindwedel-Hope unter

von Denice May | 11.10.2026 Zuletzt aktualisiert: 11.10.2026 18:41 Uhr

Ein desolater Auftritt des FC Cuxhaven sorgt für Ernüchterung nach dem Aufstieg in die Landesliga. Die Heimniederlage gegen den SV Lindwedel-Hope stellt die Mannschaft um Trainer Timo Szybora vor große Herausforderungen.

Nur eine Woche nach dem erlösenden ersten Saisonsieg im Kreisderby gegen den FC Hagen/Uthlede in der Landesliga Lüneburg folgte für den FC Cuxhaven die Ernüchterung. Auf dem Grodener Sportplatz bekam der Landesliga-Aufsteiger an diesem verregneten Sonnabendnachmittag kaum etwas zusammen. Die Gäste vom SV Lindwedel-Hope konnten ungestört ihr Spiel aufziehen und hatten bereits nach einer halben Stunde fünfmal getroffen. Der FC Cuxhaven ging gnadenlos unter.

FC Cuxhaven - SV Lindwedel-Hope 0:7 (0:5): Dass es ohne die gesperrten Stützen Marvin Pannhorst, Milan Szybora und Niklas Menke sowie den berufsbedingt fehlenden Niko Grabowski schwer werden würde, war allen klar. Eine Erklärung für den desolaten Auftritt war das allerdings nur bedingt. Vom mutigen Pressing und dem neu gewonnenen Selbstvertrauen der Vorwoche war beim FC Cuxhaven ab Minute eins nichts zu sehen.

Stattdessen machte es der FC den Gästen aus dem oberen Tabellendrittel viel zu einfach. Von der Ordnung, die es für einen Gegner dieser Qualität gebraucht hätte, war bei den Gastgebern wenig zu sehen. Lindwedel konnte schalten und walten, wie es wollte, kombinierte sich fast spielerisch über die Außenbahnen durch und musste in der Mitte oft nur noch den Fuß hinhalten. Deshalb war die Partie nach einer halben Stunde beim Stand von 0:5 bereits vorzeitig entschieden. Xelat Atalan traf per Dreierpack, Rodi Hezo und Fabian Woitscheck bestraften jede Cuxhavener Nachlässigkeit im Minutentakt.

Kein Spielaufbau, keine Zuordnung, keine Torchancen

Auch offensiv ging beim FC nichts. In den vergangenen Wochen hatten sich die Cuxhavener trotz ihrer Niederlagen zumindest immer wieder Möglichkeiten erarbeitet, waren aber zu häufig am eigenen Abschluss gescheitert. Gegen Lindwedel fehlte bereits der Weg nach vorn. Ein geordneter Spielaufbau kam kaum zustande, echte Torchancen blieben aus. So konnte der Aufsteiger auch nicht ansatzweise an den mutigen Auftritt in Hagen anknüpfen.

Nach dem Seitenwechsel nahm Lindwedel angesichts der deutlichen Führung etwas Tempo heraus, kontrollierte Ball und Gegner aber weiterhin nach Belieben. Laurin Bonk und Tristan Schmidt schraubten das Ergebnis schließlich auf 0:7. Dass es am Ende nicht noch höher ausfiel, war der einzige schwache Trost an einem gebrauchten Nachmittag.

Trainer Szybora: "Ich bin völlig bedient."

Entsprechend bedient war FC-Trainer Timo Szybora nach dem Abpfiff. Nach einer kurzen Besprechung mit seiner Mannschaft auf dem Platz machte er sich auf den Weg in die Kabine. Für ausführliche Erklärungen war er nicht zu haben. "Ich bin völlig bedient", sagte er knapp. Mehr wollte er zum Auftritt seiner Mannschaft nicht ausführen. An einem Punkt ließ er allerdings keinen Zweifel: "Lindwedel hat in der Höhe völlig verdient gewonnen."

Der Dämpfer kommt für den FC zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Nach dem Erfolg in Hagen gab es einen ersten Hoffnungsschimmer im Abstiegskampf. Nun müssen die Cuxhavener die deutliche Niederlage schnell aufarbeiten. In den kommenden Wochen stehen mit den Partien gegen die direkten Konkurrenten aus Osterholz und Lüneburg wichtige Aufgaben an. Dort wird der FC ein anderes Gesicht zeigen müssen, wenn er den Anschluss nicht verlieren will.

FC Cuxhaven:

Tjark Mertha (im Tor), Mats Ole von Bargen, Alessandro Fitter (57., Junes Szybora), Victor Santos De Oliveira, Kevin Kreth, Yannick Lassmann, Ferris-Piers Emmeluth, Finn Deike, Tim Klowat, Nikhil Thomas (34., Leandro Carbajales Fernandez), Stefan Cordts (54., Till Ubber).

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Denice May

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