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Duhnens Damian Curras Fonseca mit der Riesenchance kurz vor dem Pausenpfiff, gestoppt von Wiepenkathens Schlussmann. Foto: May
Duhnens Damian Curras Fonseca mit der Riesenchance kurz vor dem Pausenpfiff, gestoppt von Wiepenkathens Schlussmann. Foto: May
Fußball

Rot-Weiss Cuxhaven und Altenwalde feiern klare Siege - Duhnen rettet spät einen Punkt

von Denice May | 11.10.2026

Während Rot-Weiss Cuxhaven in Hedendorf und der TSV Altenwalde in Bokel souverän gewinnen, muss der Duhner SC bis in die Nachspielzeit um das Unentschieden kämpfen. Der Punkt hilft im Abstiegskampf in der Bezirksliga allerdings nur bedingt.

VSV Hedendorf/Neukloster - Rot-Weiss Cuxhaven 0:3 (0:3): Der Derbysieg gegen den TSV Altenwalde hat Rot-Weiss Cuxhaven offenbar gutgetan. Beim VSV Hedendorf/Neukloster ließ die Mannschaft von Beginn an wenig anbrennen und machte schon vor der Pause alles klar. Innerhalb von nur acht Minuten schlugen die Gäste dreimal zu. Gabriel Costa brachte Rot-Weiss in Führung, Joshua Flemming legte nach, ehe Luca Mittelstädt per Kopf zum 3:0 traf. Die Gastgeber kamen während der gesamten Partie zu keiner Torchance. Rot-Weiss hätte den Erfolg sogar noch deutlicher gestalten können. "Und dann haben wir das Tempo rausgenommen - ungewollt", sagte Teammanager Daniel Gonzalez über die Phase nach den drei Treffern. 

Nach dem Seitenwechsel fanden die Cuxhavener wieder besser ins Spiel und erspielten sich Chancen im Fünf-Minuten-Takt. Ein weiterer Treffer wollte allerdings nicht mehr gelingen. Auch einen Elfmeter von Gabriel Costa parierte Hedendorfs Torhüter Nikolas Bohmann. Am verdienten Sieg änderte das nichts. "Der Sieg war hochverdient und wir sind zufrieden", lautete Gonzalezes Fazit. 

MTV Bokel - TSV Altenwalde 1:4 (1:1): Der TSV Altenwalde hat die passende Antwort auf die Enttäuschung im Stadtderby gegeben. Weil die Regenfälle der vergangenen Tage eine Verlegung nötig machten, war das Heimrecht kurzfristig getauscht worden. Altenwalde musste also auswärts in Bokel ran - und kam damit offenbar gut zurecht. "Es ist immer schwer, in Bokel zu gewinnen", sagte Co-Trainer Gerd Ottowitz. Umso zufriedener dürfte er mit dem Auftritt seiner Mannschaft gewesen sein. Lediglich fünf Stammspieler standen wegen krankheitsbedingten Ausfällen in der Startformation - aber die Ersatzspieler nutzten ihre Chance.

Nach einer halben Stunde brachte Maurice Mèhaux die Gäste in Führung. Bokel gelang kurz vor der Pause zwar noch der Ausgleich, doch nach dem Seitenwechsel übernahm Altenwalde zunehmend die Kontrolle. Thomas Riske stellte die Führung wieder her, Niclas Bode erhöhte wenig später. Nur zwei Minuten danach machte Theo Maria Politis mit dem vierten Treffer alles klar. Der TSV belohnte sich damit für eine starke Mannschaftsleistung und kletterte auf den vierten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Rot-Weiss Cuxhaven beträgt nur noch zwei Punkte.

Duhner SC - TSV Wiepenkathen 2:2 (1:0): Für den Duhner SC war es ein wichtiger Nachmittag im Kampf um den Klassenerhalt - und am Ende ein Spiel mit gemischten Gefühlen. Nach dem späten Ausgleich gegen den Mitaufsteiger TSV Wiepenkathen stand zwar ein Punkt zu Buche. Trainer Aleksandar Milakovic dürfte sich aber vor allem darüber ärgern, dass seine Mannschaft den möglichen Sieg aus der Hand gab. Aufgrund der Regenfälle wurde die Partie auf dem Kunstrasenplatz am Strichweg ausgetragen. Duhnen kam gut ins Spiel und ging nach einer Viertelstunde durch Marc Torres in Führung. "Die erste Hälfte war mit viel Tempo eine unserer besseren", sagte Milakovic. Die Gastgeber hatten weitere Möglichkeiten, versäumten es aber, den Vorsprung auszubauen. Das sollte sich nach der Pause rächen. Wiepenkathen kam besser aus der Kabine und drehte die Partie durch einen Doppelpack von Baris Duman. Plötzlich stand Duhnen mit leeren Händen da. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Tobias Busch noch der umjubelte Ausgleich zum 2:2. Der späte Treffer bewahrte den Duhner SC zwar vor einer Niederlage, löste die Probleme im Tabellenkeller aber nicht. Um sich von den Abstiegsrängen abzusetzen, braucht der Aufsteiger dringend Siege. Angesichts der starken ersten Hälfte dürfte sich Milakovic deshalb vor allem über die Leistung nach dem Seitenwechsel ärgern.

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Denice May

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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