Vor allem in der Abwehr zeigten sich die Altenwalderinnen um Kim-Ayleen Hannawald, Verena Schneider, Torhüterin Finnya Arp und Charlotte Neuber aufmerksam und stark verbessert im Vergleich zu den ersten beiden Saisonspielen. Foto: Unruh
Vor allem in der Abwehr zeigten sich die Altenwalderinnen um Kim-Ayleen Hannawald, Verena Schneider, Torhüterin Finnya Arp und Charlotte Neuber aufmerksam und stark verbessert im Vergleich zu den ersten beiden Saisonspielen. Foto: Unruh
Handball

Gute erste Halbzeit sorgt für ersten Saisonsieg des TSV Altenwalde

von Jan Unruh | 17.09.2023

Am dritten Spieltag durften die Altenwalder Handball-Frauen erstmals jubeln. Der 22:18-Heimerfolg in der Landesliga gegen den MTV Tostedt II war vor allem in der zweiten Hälfte nicht unbedingt schön anzusehen, aber dafür umso wichtiger. 

Dass sich die Altenwalderinnen viel vorgenommen hatten für das erste Heimspiel der Saison war von Beginn an zu spüren. Die Gäste aus dem Landkreis Harburg wurden regelrecht überrannt. Doch das spiegelte sich erst nach ein paar Minuten im Ergebnis wieder. Erst nach dreieinhalb Minuten brach Paula Rusch den Bann und traf zum 1:0. Danach lief es bei den Gastgeberinnen. Vor allem wegen einer ganz starken Abwehrleistung. Bis zur 13. Minute musste Altenwaldes Torhüterin nur einen Gegentreffer hinnehmen. Und immer wieder machten die Altenwalderinnen das Spiel schnell. Was fehlte war die letzte Konsequenz im Abschluss und die nötige Präzision bei den Pässen. So stand es "nur" 6:1 für Altenwalde nach zwölf Minuten. 

Finnya Arp kaum zu bezwingen

"Unser Hauptaugenmerk lag auf der Abwehr. Und die hat sich im Vergleich zu den Spielen in der Vorwoche immens verbessert", sagt Trainerin Katrin Hinck. In der gesamten ersten Hälfte gab es für die Gäste kaum ein Durchkommen. Und wenn sie doch mal zum Wurf kamen, war Finnya Arp im Tor zur Stelle. Nur sechs Gegentore mussten die Altenwalderinnen in den ersten 30 Minuten hinnehmen. "Die erste Halbzeit war wirklich gut", so Hinck. 
Doch schon dort waren viele technische Mängel bei den TSVerinnen zu sehen. Und die wurden im zweiten Durchgang immer mehr. "Wir haben uns dem Niveau des Gegners angepasst", sagt Altenwaldes Trainerin. Die Konsequenz in der Abwehr war plötzlich verschwunden. Und zehn Minuten vor Schluss wurde es sogar noch einmal eng. Tostedt kam bis auf zwei Tore heran (19:17). Die Partie drohte zu kippen. 

"Das war unnötig, aber wir haben rechtzeitig die Kurve gekriegt." Nach einer Auszeit rund neun Minuten vor dem Ende war der Fokus der ersten Hälfte zurück. Kim Ayleen Hannawald übernahm im Angriff Verantwortung und traf zweimal hintereinander. Dazwischen hielt Finnya Arp noch einen Siebenmeter. "Dann haben wir gezeigt, dass wir die Punkte unbedingt wollen", so Hinck. Und die zwei Zähler hatten die Altenwalderinnen dann in der Tasche. 22:18 stand nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel. "Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht, wenn auch keinen großen", sagt Katrin Hinck dennoch zufrieden. 

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