Platz unter den Top 5 wäre für die Handball-Damen des TSV Altenwalde wichtig
Eine spannende Saison liegt vor den Altenwalder Landesliga-Handball-Damen. Das liegt nicht nur an Veränderungen im Kader, sondern vor allem an der Neueinteilung der Ligen.
Eine spannende Saison liegt vor den Altenwalder Landesliga-Handball-Damen. Das liegt nicht nur an Veränderungen im Kader, sondern vor allem an der Neueinteilung der Ligen.
In der Franzenburger Halle wird fleißig trainiert. Katrin Hinck scheucht ihre Mädchen, denn der Saisonstart steht bevor. Am kommenden Sonnabend, 2. September, 19 Uhr, treten die Altenwalder Damen in Fredenbeck an. Ein Gegner, der in der vergangenen Saison im Heimspiel besiegt wurde, auswärts kassierten die TSVerinnen eine Niederlage.
Der Fokus liegt völlig auf der neuen Saison
Doch die letzte Saison, in der die Altenwalderinnen in der Franzenburger Halle eine Macht waren und auswärts öfter schwächelten, spielt in den Gedanken der engagierten Trainerin keine Rolle mehr. "Wir fokussieren uns völlig auf die neue Saison. Und die hat es in sich."
Warum? Weil die Ligen neu eingeteilt werden. Das Regelwerk sieht so aus: Die Meister der Landesligen steigen in die Oberliga auf. Falls Plätze dort frei sein sollten, spielen die Teams auf den Plätzen zwei und drei der Landesligen in einer Relegation den Aufstieg unter sich aus. In Turnierform. Ansonsten gilt: Vom zweiten bis fünften Tabellenplatz wird in die neu gebildete Verbandsliga "aufgestiegen". Auch hier gilt: Sollten noch Plätze frei sein, werden diese aufgefüllt. Und zwar auch hier durch eine Relegation, an der die Mannschaften teilnehmen, die in den Landesligen auf den Plätzen sechs bis acht gelandet sind. Wer sich nicht für die Verbandsliga qualifiziert, verbleibt in der Landesliga.
"Ist doch klar, dass wir eine Platzierung unter den Top 5 anstreben. Im Grunde genommen würde das ja den Klassenerhalt sicherstellen, denn die künftige Landesliga wird ja eine Liga tiefer angesiedelt sein", meint Katrin Hinck. Und sie ist froh, dass der neue Kader menschlich hervorragend zusammenpasst. "Wir hatten in der Vorbereitung viel Spaß, auch wenn konzentriert gearbeitet wurde. Sportlich gesehen gab es Höhe und Tiefen, was bei einem neu zusammengestellten Kader aber ganz normal ist."
Katrin Hinck hat sechs erfahrene Spielerinnen verloren, setzt aber darauf, dass die jungen Talente mit jedem Punktspiel mehr Erfahrung sammeln und natürlich Perspektive haben. Und sie hat alles dafür getan, dass der Saisonstart am kommenden Wochenende gelingt. "Auswärts gleich mit einem Erfolgserlebnis zu starten, wäre grandios."