Reiner Blohm (Co-Trainer) und Holger Marx (Trainer) bildeten ein harmonisches Gespann beim TSV Geversdorf. Reiner Blohm wird dem TSV künftig als Betreuer zur Verfügung stehen. Foto: Witthohn
Reiner Blohm (Co-Trainer) und Holger Marx (Trainer) bildeten ein harmonisches Gespann beim TSV Geversdorf. Reiner Blohm wird dem TSV künftig als Betreuer zur Verfügung stehen. Foto: Witthohn
Ehrenamt

Reiner Blohm vom TSV Geversdorf genießt das Engagement bis heute

von Herwig V. Witthohn | 26.02.2026

Geversdorf. Im Fußball kennen sich im Landkreis Cuxhaven fast alle Aktiven und Offiziellen untereinander. Eines der bekanntesten Gesichter, obwohl er nie in die Öffentlichkeit drängt, ist das von Reiner Blohm.

Reiner Blohm erblickte am 11. November 1951 in Lüdingworth-Köstersweg das Licht der Welt. Er besuchte die Köstersweger Grundschule, wechselte dann zur Lüdingworther Schule, ehe er seinen Abschluss an der Altenwalder Schule machte. Bei der Firma Meier erlernte er den Beruf des Gas- und Wasserinstallateurs und nach erfolgreicher Ausbildung 1971 war die Bundeswehr sein nächstes Ziel. Bei der FlaRak37 in Altenwalde war er bis 1982 tätig, er verließ die Bundeswehr als Oberfeldwebel.
Um bei der Stadt Cuxhaven die nächste Ausbildung zu beginnen. 1984 war er dann im Sozialamt der Stadt Cuxhaven tätig, ehe das Amt 1998 zum Landkreis Cuxhaven wechselte. Seit dem 31. Dezember 2016 ist Reiner Blohm Pensionär. Er ist mit seiner Gundi verheiratet, das Paar hat zwei Töchter und ein Enkelkind. "Nummer 2 ist aber unterwegs", schmunzelt Reiner Blohm. Er lebt mit seiner Frau in Kehdingbruch, dem Heimatort seiner Gundi. Auf deren ehemals elterlichen Hof. "Wir leben dort seit 1990. Eine schöne sehr ruhige Gegend!"
In seinem sportlichen Leben drehte sich immer alles nur um den Fußball.
"Andere Sportarten kamen nicht infrage. Mit sechs Jahren habe ich angefangen zu kicken. Einfach so, ohne Verein. Mein erster Klub war der TSV Franzenburg und dort wurde ich mit 17 Jahren Torhüter der 1. Herren. Nach der Fusion mit dem TSV Altenwalde zog es mich 1974 zum FC Eintracht Cuxhaven. Auch dort wurde ich gleich Stammtorhüter der 1. Herrenmannschaft in der Bezirksliga. 1979 wechselte ich dann zum TSV Altenwalde und wir sind gleich als Meister in die damalige Bezirksklasse aufgestiegen. 1993 habe ich dann meine sportliche Karriere auf dem Feld beendet."
Doch mit Fußball war natürlich nicht Schluss. Stets mit Rückendeckung seiner Gundula widmete sich Reiner Blohm nun neuen Aufgaben zu. Auch seine Brüder Dieter, Jürgen und Alfons sind stets begeisterte Fußballer und Funktionäre gewesen. "Wir waren auch alle bei der FlaRak. Und Fußball war stets ein großer Faktor in unserem Leben."

Vor 32 Jahren als Co-Trainer beim TSV begonnen

1994 begann Reiner Blohm als Co-Trainer beim TSV Geversdorf. "Ewald Mahler und seine Frau Inge waren die Chefs der damaligen Mannschaft. Eine großartige Zeit." 
2006 war plötzlich Schluss. Reiner Blohm nahm es gelassen und wechselte zu Germania Cadenberge. Doch schon 2007 ging es zurück zu dem Verein, der ihm bis heute so sehr am Herzen liegt. Beim TSV Geversdorf war er zwar auch als Coach tätig, doch hauptsächlich bekleidete er das Amt des Co-Trainers. Bis zur letzten Saison. "Ich rücke jetzt etwas zurück, bleibe dem Team aber als Betreuer erhalten. Ulrich Buchterkirch ist Co-Trainer, Holger Marx der Coach. Und unser Vorsitzender Florian Höhk kickt ja immer noch in unserer Kreisligamannschaft. Der TSV Geversdorf ist eine Gemeinschaft, die mich immer motiviert hat. Eine zweite Familie. Wir haben stets tolle Spieler gehabt, von denen einige ja heute noch aktiv dabei sind. Wie Jens und Frank von Bargen. Einige kommen heute noch aus anderen Städten zum Training und zum Punktspiel. Der TSV Geversdorf ist ein echtes Team, das auch in schwierigen Zeiten zusammenhält."
Reiner Blohm glaubt nach dem Abstieg aus der Bezirksliga in der vergangenen Saison an den Wiederaufstieg. 
"Wir haben einen kleinen, aber doch feinen Kader mit vier 18-Jährigen aus der eigenen Jugend, die auch regelmäßig spielen. Aber natürlich aus meiner Sicht sind der Duhner SC und der TSV Hollen-Nord sehr starke Konkurrenten, die um den Titel mitspielen. Ich hoffe, wir bleiben verletzungsfrei." An der Seitenlinie wird Reiner Blohm weiter im Einsatz sein. Für die 1. Herren, für den TSV Geversdorf. Wie sollte es auch anders sein.

Reiner Blohm blickt auf wunderbare Zeiten bei "seinem" TSV Geversdorf zurück. Und freut sich auf die künftige gemeinsame Zeit. Foto: Witthohn

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

(1 Stern: Nicht gut | 5 Sterne: Sehr gut)

Feedback senden

CNV-Nachrichten-Newsletter

Hier können Sie sich für unseren CNV-Newsletter mit den aktuellen und wichtigsten Nachrichten aus der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven anmelden.

Die wichtigsten Meldungen aktuell


Bild von Herwig V. Witthohn
Herwig V. Witthohn

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

hwitthohn@no-spamcuxonline.de

Lesen Sie auch...
Fußball

Der Duhner SC will die Tabellenführung in Otterndorf ausbauen

von Herwig V. Witthohn

Nun soll das runde Leder auch in der Fußball-Kreisliga wieder rollen. Alle angesetzten Spiele sollen am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen werden. Tabellenführer Duhner SC gastiert beim TSV Otterndorf und will die Spitzenposition weiter ausbauen.

Fußball

Bezirksliga legt wieder los: Klare Ziele beim FC Cuxhaven und TSV Altenwalde

von Jan Unruh

Der Ball kann wieder rollen. Die lange Winterpause ist vorbei. Am Sonntag starten mit dem FC Cuxhaven und dem TSV Altenwalde auch zwei der drei hiesigen Bezirksligisten in das neue Fußballjahr. Beide mit ganz klaren Zielsetzungen. 

Fußball

Niemand in Top 100: Das fairste Fußball-Team im Kreis Cuxhaven - und das unfairste

von Jan Unruh

Noch ruht der Ball, doch die Fairness-Wertung steht bereits im Fokus. Die Halbzeitbilanz des VGH Fairness-Cups des Niedersächsischen Fußball-Verbandes offenbart: Im Kreis Cuxhaven ist in Sachen Fair Play noch Luft nach oben.

Basketball

Pokalsieg mit Bamberg: Ein Traum wird wahr für Petkovic

von Jan Unruh

Vom Jugendspieler aus Cuxhaven zum Pokalsieger: Adrian Petkovic krönt mit Bamberg seinen rasanten Aufstieg. Der 21-Jährige erlebt in München den größten Moment seiner Karriere - emotional, überwältigend und noch immer kaum zu begreifen.