Gabriel Costa will in dieser Szene einen Elfmeter haben, der Pfiff blieb aber aus. In der 46. Minute erzielte der Angreifer das so wichtige 1:0 für Rot-Weiss Cuxhaven. Foto: Unruh
Gabriel Costa will in dieser Szene einen Elfmeter haben, der Pfiff blieb aber aus. In der 46. Minute erzielte der Angreifer das so wichtige 1:0 für Rot-Weiss Cuxhaven. Foto: Unruh
Fußball

Rot-Weiss Cuxhaven dreht nach der Pause mächtig auf

von Jan Unruh | 10.09.2023

In der ersten Hälfte war es ein offener Schlagabtausch, im zweiten Durchgang spielte nur eine Mannschaft - und zwar Rot-Weiss Cuxhaven. Die Kampfbahnkicker gewannen das Topspiel der Fußball-Bezirksliga gegen Eintracht Immenbeck mit 5:0.

Rot-Weiss Cuxhaven - TSV Eintracht Immenbeck 5:0 (0:0): Bei heißen Temperaturen auf der Kampfbahn entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams agierten mutig und suchten ihr Heil in der Offensive. Nach zehn Minuten hätten die Gastgeber in Führung gehen müssen. 
Der agile Jarno Krahl wurde im Starfraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verschoss Bruno da Silva jedoch und auch der Nachschuss von Alessandro Fitter ging drüber. Danach hatte Immenbeck einige Male die Führung auf dem Fuß, doch nach intensiven 45 Minuten ging es torlos in die Kabinen. Nach der Pause erwischte Rot-Weiss einen Start nach Maß. Nach nur einer gespielten Minute staubte Gabriel Costa nach einem Schuss von Fitter zum 1:0 ab. Nur drei Minuten später war Fitter wieder beteiligt. Er legte den Ball schön in den Lauf von Jarno Krahl, der mit einem satten Schuss zum 2:0 traf. Cuxhaven war nun spielbestimmend, erarbeitete sich eine Chance nach der nächsten, Immenbeck kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Folgerichtig das 3:0 durch Kapitän Hero Ferlemann nach Kopfballablage von Krahl (58.). Dann wurde es deutlich. In der 76. Minute setzte sich der eingewechselte Damian Curras-Fonseca gegen zwei Gegenspieler durch und erzielte das 4:0. 
Drei Minuten vor Schluss krönte Alessandro Fitter seine starke Leistung mit dem Tor zum 5:0-Endstand. 


SG Stinstedt - TSV Geversdorf 3:1 (0:1): Kurzfristig musste das Heimrecht getauscht werden, da in Geversdorf aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Ostehalle keine funktionierenden Duschen zur Verfügung standen. Geversdorf trat stark ersatzgeschwächt an, hatte aber durch Joshua Flemming die erste große Gelegenheit (24.). Die TSVer schafften es gut die SG Stinstedt vom eigenen Tor fern zu halten. Vier Minuten vor der Halbzeit durften sie dann jubeln. Jan-Hendrik Mahler setzte sich mit Glück und Geschick durch und schoss den Ball aus 16 Metern wuchtig ins Tor. Das war auch der Halbzeitstand. In Durchgang zwei drückte Stinstedt auf den Ausgleich und erzielte diesen dann auch in der 63. Minute. Geversdorfs Keeper war bei einem satten Schuss von Nicolaj Rohe aus 20 Metern Torentfernung machtlos. 
Nur fünf Minuten später drehte Stinstedt die Partie. Sebastian Winckler traf. In der Folge versuchte Geversdorf alles, hatte aber keine großen Chancen mehr. In der Nachspielzeit schob Marvin Sablowski dann zum 3:1-Endstand ein. "Wir waren mit dem allerletzten Aufgebot hier. Mehr war letztlich nicht drin", sagte Co-Trainer Reiner Blohm. Auf der Bank saßen nur der angeschlagene Keeper Dennis Rademacher und der 55-jährige Jens von Bargen, der in der 83. Minute noch eingewechselt wurde. 


FC Oste/Oldendorf - FC Cuxhaven II 2:1 (1:1): Nach zuletzt sehr deutlichen Niederlagen war die Landesliga-Reserve des FC Cuxhaven dem ersten Punktgewinn in dieser Spielzeit ganz nah. Bereits nach vier Minuten verwandelte Niels Nordmann einen Foulelfmeter (er selbst wurde klar gefoult) für die Gäste aus Cuxhaven zur Führung. Danach war die Mannschaft von Trainer Sergio Gonzalez, der wieder selbst spielen musste, am Drücker. Oste/Oldendorf wurde nur nach Standardsituationen gefährlich. 
Und kam so auch zum Ausgleich in der 26. Minute durch Patrick Hitzwebel. Im zweiten Durchgang hatte Lars Ehler die große Gelegenheit zur erneuten Führung für den FCC, doch sein Lupfer über den Torhüter landete am Pfosten. In der 80. Minute landete ein abgefälschter Schuss von Philipp Elfers im Cuxhavener Tor zum 2:1. "Das war extrem bitter und ärgerlich", so Gonzalez, der durch kurzfristige Absagen mit einer Rumpfmannschaft zum so wichtigen Kellerduell reisen musste. 

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