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Acht Tore gingen auf das Konto von Altenwaldes Mirco Neu. Foto: Unruh
Acht Tore gingen auf das Konto von Altenwaldes Mirco Neu. Foto: Unruh
Handball

TSV Altenwalde holt Neun-Tore-Rückstand auf - doch die Aufholjagd kommt zu spät

von Denice May | 27.09.2026

Der TSV Altenwalde kämpfte tapfer und verwandelte einen Neun-Tore-Rückstand in eine spannende Schlussphase. Doch letztlich reichte die Kraft nicht aus, um die erste Saisonniederlage zu verhindern.

Die Serie ist gerissen: Der TSV Altenwalde hat sein Auswärtsspiel bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn mit 33:36 verloren. Nach drei Siegen zum Saisonauftakt musste die Mannschaft von Trainer Claas Herzberg damit erstmals in dieser Landesliga-Saison als Verlierer vom Feld. Dabei war trotz der schwierigen personellen Voraussetzungen durchaus mehr drin.

SG SV F-fehn./TuS P-fehn - TSV Altenwalde 36:33 (16:15): Mit nur zehn fitten Spielern war Altenwalde ins Oldenburger Umland gereist. Dass die Mannschaft dennoch lange im Spiel blieb, lag auch an Torwart Raphael Schriefer. Gerade in der ersten Halbzeit erwischte der Schlussmann einen starken Tag und kam auf zwölf Paraden. "Er hat uns im Spiel gehalten", sagte Herzberg. Das eigentliche Problem sah der Trainer allerdings in der Defensive. "Über 60 Minuten hatten wir gar keinen Zugriff in der Abwehr", stellte Herzberg fest. Die Gastgeber nutzten die Räume und kamen immer wieder zu Toren. Trotzdem war es eine ausgeglichene erste Hälfte.

Den Start in den zweiten Durchgang vermasselte Altenwalde dann aber gänzlich. Petersfehn setzte sich ab und zog zwischenzeitlich auf neun Tore davon. "Wir sind sehr schlecht aus der Pause gekommen, waren hinten einfach nicht gut und jeder Fehler wurde bestraft", analysierte Herzberg. Zusätzlich stellte das ungewohnte Spiel der Gastgeber die Altenwalder vor Probleme. Petersfehn agierte ohne klassischen Kreisläufer - eine Variante, auf die sich der TSV nur schwer einstellen konnte. Trotz des deutlichen Rückstands gab sich Altenwalde nicht geschlagen. In den letzten zehn Minuten legte die Mannschaft noch einmal deutlich zu und arbeitete sich Tor um Tor heran. Aus dem zwischenzeitlichen Neun-Tore-Rückstand wurde wieder eine ausgeglichene Partie. Für eine komplette Wende reichte die Aufholjagd allerdings nicht mehr. Kurz vor Schluss sorgten zudem zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen dafür, dass Altenwalde nicht noch näher herankam. Herzberg wollte die Niederlage daran jedoch nicht festmachen: "An denen lag es nicht, dass wir verloren haben. Unsere Schwächephase war einfach zu lang." Damit ist die perfekte Bilanz des TSV nach drei Spieltagen Geschichte.

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Denice May

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